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offter ins Waldt gehen, vnnd souil besser achtung darauf geben werden.
Zum Vierdten Wann vnnd so offt es Jahrlich zeitlich oder hart zeit zum[?] fließ[?] bey den[?] Schwembt[?], Solle der kay: Schlick[?] factor wie vor alters hiergebreüchlich gewesen, mit Klait[?]:holtz den vorfloß haben vnnd mit dem andern darumb zulosen nit schuldig sein.
Wann nun zum Fünfften die flöß, obe berürt geordent vnnd wie sie nach einander gehen sollen, den Loß nach angeschafft worden, Sollen die Schichtmaister vnnd
[obr] Marginálie: 4. / kay: sey[?] den den[?] vorfloß haben.
5.
Die schichtmeister fleiß haben inn holtz flössen.
Steiger denselben in allwege treülich vnnd fleissig nachgehen, vnnd etwaß anderß denselben zu wieder ohne dz Perckhmeisters vorwissen nit vornehmen, auch alzeit ein Notturfft der einen[?] zum flöß den verordtnen, so wol auch den auß Jrer Handt[?] Jr lehen zu rechter Zeit bezahlen, damit khein Theils dz Kh[?]en er[?]egt vnnd allgemainer Perwerckhschafft, dz Flüdewasser zum wenigisten verhindert[?] werden.
6.
Den Teüch ohne dz Perckhmeisters wissen nit zuziehen.
Vor daß Sechste, Soll sich niemandt vnterstehen, die Teüch für sich selbst ein abnehmenden wasser hienauß zuziehen, Sondern wann daselben nötten[?] nit vorbewüst dz Perckhmeisters, vnnd doch nit ohne sondere nott vorgenommen werden, welcher sich deß aber vnterfahen[?] würde, der soll [?] Ih: [?] straff verfallen sein.
7.
Khein holtz mit[?] d[er] Perwerckhen holtz zu hauen vnndt flößen.
Vnd sollen auch zum Siebenden Weder Schichtmeister noch Steiger jnn Jrer Perwerckhen hew[?], holtz hauen laßen, oder ober vnter da selb Jn[?], an andern orten gehauen holtz zu ver[?]en vnnd nit herein flößen, bey vnnachleßiger auffsagung[?] Jrer dienst.
Zum Achten aber belangent die Müllhölzer, weillen zur gemainen Zaun [?] Eingeracht [?] dann sovil mehr alß der Kuhl[?]hölzern viel langer Zeit, mit hereinlößen [?] zugebracht, vnnd vielmehr wasser damit verschwendt wirdt, So sollen die eben nit weniger alß die Kuhlhölzer fleißig abgenumben vnnd verzeichent, vnnd alß dann durch ein sonder Loß, der floß angeordent werden, In welchen sie sich anderst nit dann wie die Schichtmaister mit dem Kuhlhölzern verhalten, sunder [?] so viel unnzeitlich [?] kein wasser vnnüzlerchspiend [?] sollen, weillen auch dieselben hölzer maisten thails zuflößen, vnnd außzuwerffen verdinget werden, sollen sich die Jenigen personen denen ab verdingt wirdt, In alwog [?] beim forstmeister angeben vnnd dann endtlich, wie alten Ordnungen vermög eß Jede 100 Lachter 10 personen bestellen vnnd gebracht werden, bey den 4 ß [?] mein [?] kurz [?].
Zum Neundten Solle außer den herrn Ebrenckhen [?] von den ersten [?] Stadten Schlaggenwaldt vnnd Schönfeldt für Ihre Rathhäusser Kirch, Schuelen, Hospital, vnnd darzu verwandten forsthamet [?] landen [?], so wol bey den statt Kirchen vnnd Zunfthäussen, wer der auch sey oder [?] nie[?]mandt, der kein Bergwerckh ist, weder holz anzufuren [?]
[obr] marginálie vlevo: Mit den Müllhölzern fleißig abthuungen ab: nehmen vnndt Klöben [?] zuhaben auß No 10 pL 10 [?] personen zubestellt.
[obr] marginálie vlevo dole: 9. Kainer holz zu [?] Klöben dann die Ebrenckhen [?]
noch zuflößen verstattet werden, unnd die bewilligung den iezt benanten auch andere gestalt nit geschehen sein, dan sovil Ihr Notturfft erheisch[?], unnd dz vorhergehende ordnungen darinnen unbeschitten[?] bleiben, Wurde sich aber ainer oder mehr darein winden[?], unnd Contrabanta treiben wollen, dem oder denen soll nit allein dz Holz genomben werd(en), sondern darzue billicher straff gewertig sein, Was auch als Confiscirt werden mecht, solle man treulich herein flößen und der Graben d[er] allgemainen Herren Gewerckhen zum besten verkauffen und verwendtes[?].
10. Nach Martinj nit zuflößen
Schließlich sall[?] die weillen von alters hero fort im gebrauch gehalten worden, dz man alsbald St Martinj tag verschinnen niemandt mehr einwerffen laßen, So soll es hinfüro auch sein verbleiben dabey haben, unndt ohne daß Käyserlichen Ober ambts bewilligung ainige Lachter[?] darüber einzuwerffen niemandt verstadt werden, Wellen[?] dan solches alles wir gewalt durch Ihrer Käy: Mait: Oberambt unnd
all gemainr Gewerckhschafft also geschlossen worden, so soll auch darüber ernstlich [?] gehalten[?] undt vest gehalten, undt khainer verbrechers[?] wer der auch sey, mit der außgetruckhten order[?] erst in khünfftig darauf gesetzten[?] Straff nit verschonet werden. Deßwegen sich dann nit yeder darnach zurichten, undt selbst vor schaden zühüeten wirdt haben, Publicirt undt angeschlagen under offt gedachts Kayserlichen Schlaggenwaldischen ober ambts fertigung den vierten Octobris Anno Nach Christi unsers Herren undt seligmachers geburth Im Sechzehenhundert undt ersten.
Renouirt 5 April 612.
Herren haubtmans Friedrich Schönstuel[?] Sigel.
Friederich Schönstuel[?] zu Neydburg[?] [?]pria.
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