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westlichen Erzgebirge zwischen Schlaggenwald u. Schönfeld, aufgenommen aus einem vis a vis situirt oestl. dem Standpunct aus dem a[?] 1812 neu erbauten k. k. Beamtenhause im Jahre 1815 von demselben perp.[?] k. k. Zechen-Inspector Joh. Ignaz Schreiber [?]
[obr] ▲ Bergbauarbeiten des 15. bis 18. Jahrhunderts am sog. Huber-Zinnstock bei Schlaggenwald und Schönfeld, Abbildung von 1815
den Gewerken Anzahlungen auf die künftigen Zinnlieferungen bis zu 90%, und zwar in Ratenzahlungen von jeweils 1000 bis 2000 Gulden, also etwa für 50 bis 100 Zentner; die durchschnittliche Jahreshöhe dieser Teilzahlungen erreichte allein in Schlaggenwald rund 200 000 Gulden²⁹. Beinahe 90% des Schlaggenwalder und Schönfelder Zinns ging in den Export. Um zu erreichen, daß die Verpflichtungen der Verträge ordnungsgemäß erfüllt wurden, hielten die ausländischen Abnehmer in Schlaggenwald und Schönfeld ihre Faktoren, die die Qualität und Menge des übernommenen Zinns kontrollierten, die Verrechnungen durchführten und das Zinn in Bottichen
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