Zpráva z cesty po českých hornických revírech roku 1859
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Úkolové mzdy (Gedinge), mzdy dělníků a osvětlení dolu

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zu 24 xr. . . . . . . . . | 1 fl. 42 xr.
Schmieds Rechnung für Gezähe . . . . | 3 fl. 38 xr.
| Summa 5 fl. 20 xr.

als Unkosten ersetzen muß. Es verbleibt ihm daher als Reinlohn ein Betrag von 16 fl. 24 xr. und er hat sich durch Fleiß statt des Grundlohnes von 30 xr. einen täglichen Lohn von 42 xr. erworben.

Auf ähnliche Weise berechnet man nun die Gedingpreiße anderer Arbeiten.

Die Steiger bekommen zum Unterschied von den gewöhnlichen Bergleuten Inselth[?] als Brennmaterial, während diese Oel erhalten. Das daselbst gewöhnlichste Beleuchtungsmittel sind Lampen und zwar hat man zum Unterschied zwei verschiedene Arten: für die eine für die Officianten und Steiger, die andere für die gewöhnlichen Arbeiter. Die Einrichtung der Lampen erster Art ist die eines flachen, herzförmigen Gefäßes a, in welchem die Spitze, in die das eine Ende ausläuft, die Tülle b enthält. Für Talg wird das Gefäß oben offen, für Oel hingegen ganz geschlossen sein, weil sonst viel verschüttet wird. Das Material, woraus diese Lampen bestehen, ist entweder Eisen oder Kupfer. An dem der Tülle entgegengesetzten Ende der Lampe ist ein Bügel f befestigt, der gekrümmt bis über die Tülle, den Schwerpunkt der Lampe überschreitet. An diesem ist wieder eine 6 Zoll lange Kette g befestigt, welche oben einen gekrümmten, in eine gerade

[obr] [kresba lampy s hákem, řetízkem a nádobkou; písmena a, k, f]

Spitze auslaufenden Haken u. von starkem Draht besteht, mittelst dessen die Lampe entweder am Vordermann hängend getragen oder mit der Spitze in die Zimmerung oder in das Gestein befestigt wird. Endlich ist zum Schutze des Auges noch ein an einem Stäbchen hängendes schaufelförmiges Blech ec, das sogenannte Schirmblech, angebracht, welches dazu bestimmt ist, auf den Talg aufgelegt, ihn festzuhalten, auch zu decken [?] und nur allmählig abschmelzen zu lassen, sowie ihn wieder dem Dochte allmählig hinzuzuschieben. Die ehemals so allgemeine Anwendung dieser Art Lampen mag übrigens die Ursache sein, daß man sie, namentlich für Talg eingerichtet, bei manchen deutschen Bergbauen noch jetzt vorzugsweise mit der Benennung Grubenlicht belegt. Beim Fahren, besonders in Schächten, hängt man sie mittelst obigen Bügels über den Daumen und überspringt mit den Händen jedes [?] Mal, im [?] Sprossen [?] um die andere, wodurch man der Lampen weniger nahe kommt, und Gefahr läuft sich zu verbrennen. Wollte man wie gewöhnlich fahren, indem man abwechselnd mit je einer Hand die Sprossen [?] überspringt, so würde man die Lampen zu oft bewegen müssen und ein zu öfteres und größeres Abschwanken derselben und dadurch entstehendes Flackern des Lichtes würde entstehen.

Ihrer [?] Reinigung [?] in der Handhabung dieses Beleuchtungsmittels, fällt das Fahren, besonders in Schächten, zum ersten Mal nicht ganz leicht und ich zog aus noch mehr anzuführenden Gründen einen Blender bei weitem dem Grubenlichte vor, obgleich ich auf meiner Reise viele Beamte und Steiger getroffen haben, welche wieder das Gegentheil von meiner Ansicht behaupteten.

Im Allgemeinen wird bei einer Blende die Beleuchtung auf einen gewissen Kreis zusammengehalten; für manche Arbeiten, bei denen man gleichzeitig den ganzen Ort ringsherum beleuchten will, mag dieß unzulänglich[?] und erscheinen z. B. bei der Zimmerung und ist auch als Einwand dagegen erhoben worden. Jedoch kommt es auch hier oft auf Gewohnheiten an.

Als ein wesentlicher Vortheil muß aber der bezeichnet werden, daß die Lichtflamme selbst dem Auge verdeckt ist. Denn Niemand, der darauf geachtet hat, wird in Abrede stellen, wie störend und einem deutlichen Erkennen hinderlich es ist, wenn man die Flamme sieht, besonders dann, wenn man, um genau zu sehen, das Licht selbst nahe an den Gegenstand bringen, also mit in dasselbe hineinsehen muß. Nicht minder lassen sich die Hände ganz beliebig frei erhalten, so[?] bei Beschäftigungen in beschränkten Räumen, beengter Stellung und wenn eine nähere Beleuchtung nöthig ist, als von der an der Brust hängenden Blende aus möglich ist, haben sich die Arbeiter das Hülfsmittel ausgedacht, oben an der Hinterseite des Kastens einen Lederriemen zu befestigen, an welchem sie dieselbe mit den Zähnen halten.

Das Gewicht ist gering, kann also nicht als Unbequemlichkeit betrachtet werden, wohl aber besteht eine solche in dem Rauche, der unmittelbar dem Auge zugeschickt[?] wird, wenn die Blende auf der Brust hängt.

Die übrigen dagegen haben sämmtlich die hier bezeichneten Mängel, verlangen die Unterhaltung einer großen Flamme, daher viel Brennmaterial, wenn

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