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daß die Trennung der beiden Räume kaum betont erscheint. Umfangreiche Emporeanlagen erweitern den Fassungsraum der Kirche. Auf die Orientierung der Kirchenachse ist verzichtet, ihre Lage wird ebenso von dem vorbeilaufenden Straßenzug bestimmt, wie die Unterbringung des Kirchturmes und des durch ihn gelegten Haupteinganges in der südwestlichen Längswand des heutigen Presbyteriums, das als ältere An-
[obr] Abb. 236. Schlaggenwald. Straßenfront der Kirche zu S. Anna.
lage die Teilung in ein Langhaus und kleinen Altarraum deutlich unterscheiden läßt (Abb. 235, 236).
Die innere bauliche und die nur schmückende Ausstattung, entstanden in den J. 1726 bis ungefähr 1780, gibt in ihrer Geschlossenheit unverändertes Zeugnis für die heimische kirchliche Raumkunst im XVIII. Jahrh. Ihre Art zeigt sich zunächst in den gewölbten Decken und in ihren Stichkappen, welche der Maler und Flächenplastiker geschmückt haben. Mehr als im Grundriß drückt sich in den drei Feldern der Decke ein verkümmertes Transsept als Einschiebsel zwischen Altar-
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