Soupis historických a uměleckých památek okresu Loket — Horní Slavkov
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Kovářské náhrobní kříže, zvonice, zvony a hřbitov

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stube wurde im J. 1540 eingebaut und hat sich zum großen Teile seit dieser Zeit erhalten. Mit tiefen Kerben sauber eingeschnitten ist dieses Baudatum auf einem oberen Tragbalken der Glockenlager zu sehen (Abb. 230). Höhe der einzelnen Zahlzeichen 0·1—1·12 m. Ferner findet sich auf einem Holzpfeiler nächst dem Fenster an der Südseite neben einem Monogramm I. Z. das eingeschnittene Neujahrsdatum zum J. 1686 mit dem Dreikönigsmonogramm CMB (Abb. 231).

[obr] Abb. 230. Schlaggenwald. Glockenturm: Baudatum des J. 1540.

[obr] Abb. 231. Schlaggenwald. Glockenturm: Neujahrsdatum 1686.

Kirchenglocken im Glockenturm am Glockenberg oberhalb der Dekanalkirche.

GEORGSGLOCKE, Gewicht 49 alte Zollzentner, Durchmesser am Schlagkranz 1·36 m, Höhe einschließlich der Krone 1·35 m. Glockenschmuck: Unter der Haube dreiteiliges Band, von Reifen gesäumt. Im mittleren Bandstreifen, 0·05 m breit, wiederholen sich als Zierplastiken vier Szenen aus der Geschichte des verlorenen Sohnes (Abb. 232). Die

[obr] Abb. 232. Schlaggenwald. Glockenplastik aus dem J. 1599.

auf Joachimstal weisenden Reliefs gehen auf zeitgenössische Kupfer zurück. Sie sind nur zum Teil mit guter Plastik im Guß herausgekommen und vielfach durch Verklopfung beschädigt. Den unteren Streifen füllt ein Rankenfries mit angeschlossener Blattreihe. Das Glockenfeld trägt als großes Emblem das Schlaggenwalder Stadtwappen, darunter eine dreizeilige Legende, die Erneuerung der Glocken nach einem Glockenraub erwähnend, und die Jahrzahl 1599:

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