Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Staré panské dvory a statky

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die Familien Eckl und Heinek dieses Haus.

Der Putzenhof lag eine halbe Wegstunde weit von Schlaggenwald in südwestlicher Richtung neben dem Ebmetteich. Er erhielt seinen Namen von „Putz", ein Familienname, der seit dem 17. Jh. hier nachzuweisen ist. Jeweils andere Schreibweisen führten über „Putzerhof" zu Putzenhof. Als letzter Besitzer bewirtschaftete Hermann Lochschmidt das 15 ha große Anwesen. Auch dieser Hof steht nicht mehr.

Roter Hof. Nahe an der Ortsgrenze zu Schönfeld, über dem Flutbach drüben, stand einmal der Rote Hof.

In der Mundart hieß es „Am Råun Huåf".

Heute noch leben Schlaggenwalder, die sich an den großen Brand erinnern, bei dem der Hof am Hl. Abend 1917 in Schutt und Asche sank. Es hieß, daß eine abgewiesene Bettlerin das Feuer gelegt habe. Brandstiftung kann jedoch als erwiesen gelten. Der Rote Hof wurde nicht mehr aufgebaut. Als Buben sprangen wir noch über die inzwischen mit Weiden bewachsenen Mauer- und Kellerreste.

Sandhof. Am Weg nach Karlsbad über die Heid kam man auf Poschitzauer Flur am Sandhof vorbei; kurz hieß es „Am Sånd". Dieser Hof, erst 1878 von den Eltern des Andreas Klötzl aus Poschitzau erbaut, war ein Bruderhof des Steffelhofes; daher auch die zweite Bezeichnung „Steffelhof".

Zeitweise war es auch das „Sandwirtshaus", das jedoch, als die Benutzer des Schlaggenwalder Steiges durch den Bahnbau Schönwehr–Neusattl ausblieben, aufgegeben wurde. Nur noch wenige Fußgänger, Wanderer, einzelne Holzfuhrwerke, meist nur Beeren- und Holzweiber bekam dieser auswärtige Hof von da an zu sehen.

Der Schödlhof, westlich der Stadt gelegen, war ein auffallend mächtiger Vierkanthof, der einst zu einem Rittergut im Saazer Land gehörte. Der Grundbesitz reichte vom Seifen über den Florian bis zur Hahnenhalde.

Bereits 1631, 1663 und 1690 erscheint der Name „Schedl" in alten Urkunden. Ende des 18. Jhs. erwirbt die Familie Heß den Hof, der später durch Teilung mit in den Besitz der Familie Wenzl, Nachkommen der Wenzl von Plickengrund, Besitzer des Rittergutes Hasenbühl (späterer Hubhof), überging.

Die letzten Besitzer des Schödlhofes: Franz Wenzl, dem der nördliche Steinbau Nr. 280, und die Geschwister Franz, Karoline und Marie Heß, denen der südliche Holzfachbau Nr. 279 gehörte.

Im Jahre 1951 mußte der Hof der neuen Siedlung „Tatran" für tschechische Bewohner weichen.

Tichtelhof. Nach einem Dokument aus dem Jahre 1544 baute einer der vier Bürgermeister von Schlaggenwald, Hanns Pern, auf seinem Grundbesitz westlich der Stadt im Bereich Florian, Tichtelberg und Kohlinger Steig einen großen Hof, genannt Pernhof.

Bald danach wurde Burghanser Eigentümer und 1561 Tichtel von Tutzing. Dieser wiederum verkaufte den Hof 1581 an die Stadt. Wie lange sie im Besitz des Gutes blieb, ist nicht bekannt; es fand sich nirgends mehr ein Hinweis. Nach der Sage „Der Tichtelhof" aus dem „Sagenbuch der Heimat" von Johann Hahn verließ der Besitzer nach einem Überfall von Wegelagerern seinen Hof, so daß dieser verfiel.

Über seine genaue Lage gibt es keine Angaben; der Tichtelberg, der früher Arlberg hieß, und seine Umgebung, unseren Landsleuten heute noch gut bekannt, dürften dafür in Frage kommen. Am Anfang des Kohlinger Steiges, wo die Ottowiese vom Wald umgeben war und das Wasser des Ottobächleins zum Seifen hinüberfloß, baute 1936 Willibald Neidhart einen Hof und nahm dafür den Namen „Tichtelhof" wieder auf. Die 7 ha große Landwirtschaft bewirtschaftete Josef Weidl als Pächter.

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