Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Auerbach v Horní Falci – patronátní město Slavkovských

Allgemein setzte eine sehr rege Bautätigkeit ein; so entstanden von 1948 bis 1961 ca. 215 Wohnhäuser, die „Neue Schule" (1951), die ersten Häuser der Josefs-, der Heimkehrer- und der Kriegsopfersiedlung auf dem Kornberg (1951), die evangelische Christuskirche (1954), der städtische Kindergarten bei der Volksschule (1955), die Sparkasse (1958), das neue Kreiskrankenhaus (1960) und die drei Wohnhäuser für kinderreiche Familien in der Josefstraße (1956/59/62). Im Jahre 1963 begann die Bautätigkeit im Siedlungsgebiet „Siechen", und das Feuerwehrgerätehaus in der Degelsdorfer Straße und das Kinderheim St. Josef in der Unteren Vorstadt wurden bezogen. Zur 650-Jahrfeier 1964 konnten das Freibad und die kleine Turnhalle ihrer Bestimmung übergeben werden.

Doch es gab auch Rückschläge zu verzeichnen, wie die Fahrt des letzten Personenzuges zwischen Auerbach und Ranna im Februar 1970 oder die Auflösung des Amtsgerichtes zum 1. Juli 1973. Die chemische Reinigung „Novetta" schloß 1976, das Bekleidungswerk „Bulag" 1986 und das letzte noch fördernde Eisenerzbergwerk der Bundesrepublik, die Grube „Leonie", 1987.

Die Bautätigkeit ging jedoch ungebrochen weiter: Von 1965 bis Ende 1988 wurden allein rund 620 Wohngebäude errichtet. Dazu erschloß die Stadt ab 1971 das Industriegebiet „Lohe", in welchem sich inzwischen zahlreiche Betriebe angesiedelt haben. Der größte Arbeitgeber Auerbachs ist heute die Firma „Cherry", die mit ca. 1400 Beschäftigten vorwiegend Schnappschalter, Vorwahlschalter sowie Eingabe-Tasten und -Tastaturen herstellt. Daneben gibt es eine ganze Reihe kleiner und mittlerer Betriebe, die die Versorgung der Bevölkerung und Ausbildungs- und Arbeitsplätze in unserer Stadt gewährleisten.

Kulturelles und gesellschaftliches Leben

Im sozio-kulturellen Bereich sind es vor allem die über 70 Vereine, Verbände und sonstigen Organisationen, die mit einer breiten Palette von Angeboten in allen Ortsteilen jüngeren und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern Ausgleich zur Alltagsbeschäftigung ermöglichen. So gibt es allein sieben Sportvereine und Tennisklubs, einen Versehrtensportverein, fünf Schützenvereine, einen Ski-, einen Motorsport- und einen Reitklub, um ein paar Beispiele für den sportlichen Sektor zu geben. Fünf starke Musikkapellen und mehrere Chöre und Gesangsgruppen im weltlichen und im kirchlichen Raum mögen stellvertretend für den musischen Bereich stehen. Nicht unerwähnt bleiben sollen in diesem Zusammenhang auch der Theaterverein und der Heimat- und Volkstrachtenverein. Von den „Traditionsvereinen" seien der Bergknappenverein, die Soldaten- und Kriegerkameradschaften und der Kanonierverein genannt. Acht freiwillige Feuerwehren, ASB, BRK, DLRG und Wasserwacht helfen, wann immer Not am Mann ist. Mehrere Vereine widmen sich der Pflege der Tierzucht. Sehr rührig sind auch die Sportangler, die Faschingsgesellschaft „Stadtgarde", die Naturfreunde und die Kolpingsfamilie sowie die Verkehrswacht. Zu Interessenverbänden zusammengeschlossen haben sich z.B. die Heimkehrer, die Haus- und Grundbesitzer, die Kriegsopfer, die Ruhestandsbeamten, die Gewerbetreibenden, die Jäger und die sudetendeutschen Heimatvertriebenen. Alle Gruppierungen hier aufzuführen würde sicher den vorgegebenen Rahmen überschreiten. Die meisten aller Auerbacher Vereine, Verbände und sonstigen Organisationen haben sich 1978 im „Stadtverband" zusammengeschlossen, der u.a. größere Veranstaltungen, wie das „Bürgerfest" und die Faschingszüge, organisiert und seit Januar 1979 den „Auerbacher Stadtanzeiger" im Auftrag der Stadt herausgibt.

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