Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Auerbach v Horní Falci – patronátní město Slavkovských

Auerbach wird 1144 Markt**

Bischof Otto der Heilige von Bamberg hatte 1119 im nahen Michelfeld, das seit der Gemeindegebietsreform von 1978 zu Auerbach gehört, ein Benediktinerkloster gegründet. Diesem wurden die meisten Orte der ganzen Gegend übereignet, auch unser „Urbach": die Siedlung am Bach, an dem der „Ur" oder „Auerochs" wohl in größerer Zahl anzutreffen war.

Unter dem dritten Michelfelder Abt Adalbert I. (1142–1155) hatte sich rund um das Kloster herum ein reger Marktbetrieb von Händlern und Handwerkern gebildet, durch den sich die Mönche in ihrer Frömmigkeit gestört fühlten. Bischof Egilbert von Bamberg verlegte deshalb auf Bitten des Abtes und mit Genehmigung des Kaisers Konrad den Markt „zusammen mit dem Dorf, das dicht beim Kloster lag, in das Dorf Auerbach" (4).

Diese Übertragung erfolgte 1144. Im gleichen Jahr wurde Auerbach auch zur selbständigen Pfarrei erhoben, und eine Holzkirche wurde am Platz der heutigen Pfarrkirche errichtet. Sie war dem hl. Apostel Jakobus geweiht.

Um die gleiche Zeit erhielt Auerbach auch noch das Marktrecht von Hopfenohe, einer der ältesten Siedlungen der Gegend.

In den folgenden Jahren „entwickelten sich die Erz- und Eisengewinnung an unserem Orte sehr günstig. Gleichzeitig vergrößerten sich die Handelsbeziehungen des Marktortes mit den umliegenden Handelsmetropolen der Zeit. Nürnberger Patrizierfamilien traten mit Auerbach in Geschäftsbeziehungen und siedelten zum Teil selbst in unseren Ort über. So treten um 1250 hier die Namen bekannter Nürnberger Handelsherrn auf: Stromer, Pestler, Schreiber u.a.. Sie bildeten auch bald das Patriziat* der Marktgemeinde. Ihrer geistigen Führung und wirtschaftlichen Planung ist auch der schnelle Aufstieg des Ortes zu verdanken." (5)

Stadterhebung durch Ludwig den Bayern im Jahre 1314

Wohl kann man den genauen Zeitpunkt der Stadterhebung nicht feststellen, da eine entsprechende Urkunde leider bisher nicht gefunden wurde. Vieles spricht jedoch für das Jahr 1314, denn ein Jahr zuvor hatten Auerbacher in der Schlacht bei Gammelsdorf (ca. 15 km westlich von Landshut) auf der Seite von Herzog Ludwig dem Bayern aus dem Hause Wittelsbach gegen seinen Habsburger Vetter Friedrich den Schönen von Österreich tapfer gekämpft. Aus Dankbarkeit für die treu geleistete Waffenhilfe erhob Ludwig wahrscheinlich 1314, im Jahr seiner Wahl zum Deutschen König, Auerbach zur Stadt.

Am 17. Januar 1328 ließ sich Ludwig in Rom zum Kaiser krönen, allerdings nicht vom Papst, sondern von zwei gebannten Bischöfen. Die Päpste residierten nämlich 1309 bis 1378 nicht in Rom, sondern in der französischen Stadt Avignon. Auf dem Rückweg machte der Kaiser in Pavia Station, um dort mit den Nachkommen seines Bruders Rudolf den „Hausvertrag von Pavia" (1329) zu schließen. In ihm wurde u.a. festgelegt, daß die Pfalz und die später so benannte „Obere Pfalz" an die Söhne Rudolfs übergehen. Seit diesem Jahr gibt es zwei Linien des Hauses Wittelsbach, eine bayerische und eine pfälzische. Die Oberpfalz und damit auch Auerbach gehörten fortan bis 1628 zu den pfälzischen Wittelsbachern.

Die „Neuböhmische Zeit" unter Kaiser Karl IV.

Pfalzgraf Rudolf II. überließ seiner Tochter Anna bei der Heirat mit Kaiser Karl IV. (1346–1378) im Jahre 1349 als Mitgift „einen Betrag von sechstausend Mark, aber nicht in bar, sondern als Pfandwert für die Orte Neidstein, ... und Auerbach". (6) Nach dem Tode Rudolfs (1353) kam Auerbach mit mehreren anderen Orten durch Verkauf von Pfalzgraf

*Bürgeradel

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