Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Heimatbrief – zpravodaj krajanů z Horního Slavkova

- erzählt von der reichen Geschichte, über kostbares Kulturgut, wie Sitten und Gebräuche, überliefert Feste und Begebenheiten früherer Tage und veröffentlicht Gedichte, Lieder sowie heitere, mundartliche Beiträge,
- erinnert an die Schönheiten der Landschaft und stellt sie dem Verfall in der Gegenwart gegenüber,
- beschreibt die heimische Wirtschaft, Handel und Gewerbe,
- verbreitet wichtige Nachrichten zur Beratung und Orientierung, auch in wirtschaftlichen Angelegenheiten,
- teilt Anschriften und deren Änderungen mit, führt Familiennachrichten auf,
- nimmt Spenden entgegen und leitet sie zweckgebundener Verwendung im Dienste der Gemeinschaft zu

und anderes mehr.

Es ist vortrefflich gelungen, diese selbstgestellten Aufgaben zu erfüllen. Dies verdanken wir den Landsleuten

- Oskar Otto (1901–1967), der zunächst von Lindenberg bei Buchloe, später von Hanau aus bis Dezember 1960 76 Heimatbriefe veröffentlichte,
- Rudolf Marterer (1906–1971), der in Erlangen von 1961 bis 1970 die Herausgabe mit den Heften 77–122 weiterführte und
- Richard Brummeissl, Kahl am Main, der von 1971 bis 1989 mit seiner Frau dieses Werk mit der gleichen Hingabe fortsetzte.

Bis zum Jahre 1989 sind bei etwa 700 Beziehern in fast 500 Orten in der Bundesrepublik Deutschland nahezu 200 Folgen des Heimatbriefes erschienen. Auch im Ausland, so in Argentinien, Brasilien, Großbritannien, Italien, Kanada, Liechtenstein, Österreich, Schweden, Spanien und in den Vereinigten Staaten von Amerika, erwarten Landsleute mit Freuden diesen „Heimatboten" aus dem fernen Deutschland.

Seit 1990 gibt der im Jahre 1988 gegründete Schlaggenwalder Heimat- und Geschichtsverein e.V. den Heimatbrief als Mitteilungsblatt heraus, das auch weiterhin der Verbindung zu den Landsleuten dient.

Neben den Herausgebern des Heimatbriefes selbst, die über Sitten und Gebräuche der Bewohner, über Handel und Wandel in der Stadt eingehend zu berichten wußten, sind aus dem Kreis ihrer Mitarbeiter zu nennen:

- Hermine Buchner, Töppeles, und Anna Kempf, Leßnitz, mit heimatlichen Erinnerungen,
- Ernestine Müller mit stimmungsvollen Schilderungen aus dem Blickwinkel einer „Außenseiterin",
- Anna Neidhart, die mit vielen Anekdoten und humorvollen Erzählungen aus dem Leben der Schlaggenwalder die Gemüter zu erheitern verstand,
- Emma Schuster, Gfell, mit Berichten über das Leben im heimatlichen Dorf,
- Hermine Walter mit zahlreichen persönlichen Erlebnissen aus vergangener Zeit,
- Heinrich Heß, Gfell, mit heiteren und ernsten Erzählungen aus dem dörflichen Leben,
- Ernst Horner und Karl Prosch mit sachkundigen Aufzeichnungen über Bergbau und Geschichte,
- Hugo Prasse mit Darstellungen gemeindlicher und gesellschaftlicher Verhältnisse in der Heimatstadt,
- Alois Schloßbauer als Heimatpoet, der uns mit vielen launigen Gedichten erfreute und in sinnigen nachdenklich werden ließ,
- Franz Schuster, Töppeles, mit historischen Begebenheiten aus dem Heimatdorf.

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