Schlaggenwald einst kaiserlich freie Bergstadt — Horní Slavkov, kdysi císařské svobodné horní město
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Městský znak Horního Slavkova

Stadtwappen
Heimatforscher weisen in ihren Schriften auf ein Siegel der Stadt an einer Urkunde aus dem Jahre 1383 und auf die Verleihung eines Wappens während der Herrschaft der Junker von Plauen (nach 1454) hin. Auf das älteste noch erhaltene Siegel von Schlaggenwald hat Lois Eißner aufmerksam gemacht. Es wird im Staatsarchiv Amberg aufbewahrt und trägt die Jahreszahl 1533 (siehe Bild).

In den vier Feldern sind folgende Zeichen zu sehen:
- ein Rechen (Zeichen der Herrn von Riesenburg?),
- ein Löwe (Wappentier der Herrn von Plauen),
- eine Pflugschar (Stammwappen der Pfluge von Rabenstein),
- gekreuzte Hämmer (Bergbauzeichen).
Die Umschrift lautet:
SECRETUM – CIVIUM – SCHLACKENWALD – DENSI.

Am 1.7.1547 soll der Stadt das nachstehend abgebildete und wohlbekannte Wappen verliehen worden sein. Die Umschrift lautet auf deutsch: „Der Gemeinderat der Stadt Schlaggenwald."

Der Wappenschild ist wieder in vier Felder geteilt. Die politischen Veränderungen kommen in den geänderten Zeichen zum Ausdruck:

- der zweischwänzige böhmische Löwe verdrängte den Rechen;
- der Plauensche Löwe wurde nach links gedreht und ersetzt die Pflugschar;
- das freigewordene Feld zeigt nun das Zeichen des kaiserlichen Hauses (Bindenschild);
- die gekreuzten Hämmer liegen auf dem hinzugefügten Rechen.

In der Sammlung von Sava wurde in der Mitte des vorigen Jhs. ein Siegelabdruck in rotem Wachs entdeckt, der genau auf vorstehende Beschreibung paßt. Das Siegel ist eindeutig mit dem Jahr 1545 datiert. Seine besondere Bedeutung liegt darin, daß es Schlaggenwald „Stadt" nennt und dem Schild noch keine Schildhalter zugefügt sind.

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