An meine Krudum-Heimat
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Lauterbašská mlékařka

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Strašlivá úzkost se zmocnila té ubohé ženy, oběma rukama svírajíc hůl vrávorala podél míst bez sněhu. Už se od lesa stmívalo večerním šerem a v lesní vesnici zvonek zvonil na Štědrý večer. Jen ať ji unavené nohy donesou ještě tam, tam ji lidé znají, ti jí jistě pomohou v těžké nouzi. Ubohé děti doma, dnes vám maminka asi už nikdy nerozsvítí světýlka! — Kdyby jen mohla volat a křičet! S posledními silami se teď zbavila těžkého koše a nechala ho sklouznout do sněhu. Zbavena tíživého břemene dokázala znovu vrávoravě udělat pár kroků vpřed, až náhle zaslechla chraplavý štěkot psa. Tam jsou už i první domy vesnice, a dokonce tamten spřátelený dům — chvála bohu, teď má nouze konec. S výkřikem klesla ta k smrti vyčerpaná žena před vytouženým cílem.

původní znění

wenn einem kein schwerer Milchkorb am Buckel hängt Ueber dem Schnee hatte der eisige Frost boshaft seine glatten Decken auf dem Steige gespannt, und da gab's öfter ein Rutschen und Gleiten zurück und zur Seite und gar auf einmal einen jähen Fall in den Schnee, aber gleich ist die rüstige Frau wieder auf den Beinen, wischt sich den Schnee von Antlitz und Kleidern und stapft eilends weiter Unterdessen ist es doch schon Nachmittag geworden, als sie keuchend und dampfend auf der verschneiten Höhe bei dem ersten Dorfe anlangte. Rastlos aber geht ihre Wanderung vorwärts, an den Höfen und winterlich stillen Sieblungen vorüber, dem ersehnten Walde zu. Doch das ist noch ein gutes Stück Weg, und ein herzhafter Schluck aus der Flasche im Korbe däucht ihr neue Kräfte zu geben. Wie werden sich doch die Kinder freuen und sich die Fingerlein lecken, wenn sie heute abends den süßen Rosolio mit ihrem Semmelstücklein austunken werden Was das nur heute in den Beinen sein mochte, daß sie gar so schwer fortzubringen sind, und es ist doch der alte gewohnte Weg und das Wetter erträglich. Jetzt braust es ihr auch im Kopfe, wie wenn ihr alles Blut dorthin wollte, war ihr doch nie so schwindlig, daß sie den Weg nicht sah, nie so übel zum Sterben Und jetzt gar diese stechenden Schmerzen im Kreuze und in den Lenden! „Hergott! in deinem Reich!", es wollen ihr die Sinne vergehen, „sollte am Ende gar — —, und ist doch erst zu Lichtmeß die Zeit um!"

Entsetzliche Angst hat das arme Weib erfaßt, mit beiden Händen den Stock umklammernd wankt sie die schneefreien Raine entlang. Schon dämmert es vom Forste her abendlich und im Walddorf läutet das Glöcklein den Christabend ein. O nur bis dorthin sollen sie ihre matten Beine noch tragen, dort kennen sie die Leute, die werden ihr sicher beistehen in schwerer Not. Arme Kinder daheim, heute wird euch Mütterlein wohl nimmer die Lichtlein anzünden! — Wenn sie nur rufen und schreien könnte! Mit den letzten Kräften macht sie sich jetzt vom schweren Korbe los und läßt ihn in den Schnee hinabgleiten Von drückender Last befreit vermag sie wieder einige Schritte vorwärts zu taumeln, bis sie plötzlich heiseres Hundegebell vernimmt. Da sind auch schon die ersten Häuser des

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