Spenden für unsere alten Landsleute:**
DM
Theresia Schuck, Schenkenseestr. 31 in 7170 Schwäbisch Hall 15,—
Irene Rannert, Wendlinger Str. 40 in 8860 Nördlingen 7,50
Anna Pöttig, Taunusstr. 24 in 6209 Aarbergen 5,—
Anna Simon, Elsterweg 32 in 3180 Wolfsburg 35,—
62,50
Bestand n. Hb. 196 144,75
Jetziger Bestand DM 207,25
Allen Spendern
sagen wir unseren allerherzlichsten Dank!
Das Erscheinen des „Schlaggenwalder Heimatbriefes" ist nur dadurch möglich.
Mein Schlaggenwald
Mein kleines Städtchen Schlaggenwald,
wo wir geboren und Dich jung verlassen mußten bald.
Was war die Kinderzeit so schön
auf Wiesen, Feldern, Bergen spazieren zu gehn,
oh, wie gerne möchte ich Dich, wie früher einst sehn.
In meinen Träumen da seh ich Dich oft.
Ich geh durch die Straßen und Gassen, die mir sehr vertraut,
ach, Schlaggenwald, wie schön war es zu Haus.
Du liebe, alte, schöne Stadt,
wo unsere Ahnen die Heimaterde begraben hat,
unsere Eltern, die in der Heimat aufgewachsen,
ihre Sehnsucht war die Heimat — nur Du
und bayerische Erde deckt sie jetzt zu.
Viele Jahre sind nun vergangen, 43 sind es bald,
auch wir Kinder von einst werden allmählich alt.
Die Kirchturmglocken unserer Stadt läuten schon viele Jahre nicht mehr,
das macht uns Kindern das Herz sehr schwer.
Die Kirche — eine Ruine, wo wir darin getauft,
daß es so kommen mußte, hätte man nie geglaubt.
Zur Maiandacht standen wir Mädchen in weiß um den Altar, Hand in Hand,
jetzt sind wir Kinder zerstreut in alle Land.
In der Ferne denk ich viel an Dich zurück.
Die Kinderzeit, war doch das Schönste, was es gibt.
Hilde Borkenstein
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