Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 182
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Josef Tauber zorganizoval „olympiádu náklaďáků"

Josef Tauber organisierte die „Olympiade der Brummis"

Aus Hausham kommt der Organisator der 12. Weltmeisterschaft im Nutzfahrzeugfahren. Der 69jährige Josef Albrecht Tauber (Schlaggenwald), Oberstleutnant a.D. und zuletzt im ADAC-Luftrettungsaufbau und beim Kraftfahrerschutz e.V. als Abteilungsleiter Motorsport, Verkehrserziehung und Öffentlichkeitsarbeit tätig, managte die Brummifahrer-Olympiade am 12. und 13. Oktober auf dem Gelände der Daimler-Benz-Niederlassung in Neuperlach. Es hatten sich Nationalmannschaften aus England, Frankreich, Holland, Spanien, der Schweiz, Schweden, Norwegen, Kanada, Finnland, Österreich, Belgien, Italien, Südafrika und der Bundesrepublik zu der Weltmeisterschaft angemeldet. Präsentiert wurde bei dem Internationalen Treffen jedoch keine spektakuläre Show. Der Parcours bestand vielmehr aus Aufgaben, die in der Praxis eines Berufskraftfahrers ständig vorkommen, wie Rückwärtsrangieren, Durchfahren einer engen Toreinfahrt oder Spurgassenfahren. Auch der Treibstoffverbrauch wurde in der Wertung berücksichtigt. Schirmherr des Championats war Bundesverkehrsminister Dr. Werner Dollinger.

Bei einem Fest- und Folklore-Abend für die Brummi-Kapitäne im Augustinerkeller trat unter anderem auch die Schlierseer Trachtengruppe auf, außerdem fand ein Rathausempfang durch Oberbürgermeister Kronawitter statt.

Za Oswaldem Hanikou, bývalým jednatelem Německého tělocvičného spolku v Horním Slavkově

Schon frühzeitig wurden die Faschingsvorbereitungen besprochen und auch die kommenden Turnfeste. Das Motto für den Turnerball mußte erforscht werden, der dann auch stets das gesellschaftliche Ereignis des Vereins war. Auf den Frühling und Sommer freute man sich, da mußte schon viele Monate zuvor das Programm besprochen und die Übungen eingeübt werden. Im Vordergrund aber stand die Ertüchtigung des Körpers nach Turnvater Jahn. Andere Sportarten kamen nicht auf. Fußball war bei beiden Turnvereinen nicht „in". Vielleicht lag es an der Beschaffung der Ausrüstung, die nicht billig gewesen ist, oder auch am Nichtvorhandensein eines geeigneten Platzes. Der Platz in der „Pinge" lag weit ab und hätte einer großen Pflege bedurft. Durch die Vereine wurde die Geselligkeit in Schlaggenwald gepflegt. Im Turnverein wurde auch kulturell sehr viel getan. So manchen Preis holten unsere Turner von großen Turnfesten. Diese Leistungen hatten die gute Führung und Leitung des Turnbruders und Sprechwartes Oswald Hanika mitbewirkt. Er wird bei uns noch lebenden ehemaligen Vereinsmitgliedern unvergessen bleiben.

Ernestine Müller

[obr] Die Turnerriege holte den 2. Preis beim Gauturnfest in Falkenau. Von links nach rechts: Franz Neidhart, Toni Heß, Karl Schröck, Konrad Möhler, Franz Gerstner, Georg Schröck, Oskar Otto, Oswald Alb, Hermann Häuser, Albrecht Sacher, Lois Hanisch, Franz Gebauer, Emil Görl, Franz Stark, Walter Gries, Anton Stöhr, Franz Haberer. Leider sind viele Turnbrüder in die ewige Heimat eingegangen.

[obr] Turnriege des Deutschen Turnvereins Schlaggenwald:
Sie errang den 2. Preis beim Bezirksturnfest in Elbogen.
Von links nach rechts:
Franz Neidhart, Josef Hahn, Franz Gerstner, Emil Görl, Oskar Otto, Franz Gebauer, Salomon Karl, Josef Haßmann, Fritz Salomon, Walter Gries und Karl Salomon.

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