Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 180
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Rodinné zprávy: Naši zesnulí, gratulace a úmrtní oznámení

Familiennachrichten**

Das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit haben die Eheleute Walter und Emmi Stadtler, letztere eine geborene Lankammer, Obere Gasse, am 5. Mai 1985 feiern können. 60 Jahre sich die Treue zu halten, die man sich vor dem Altar in der St. Annakirche versprach, zeigt eine große Charakterstärke der beiden Menschen. Damals waren Eheschließungen in der St. Annakirche in Schlaggenwald noch eine Seltenheit. Zur Familie der Jubilare gehören eine Tochter Margit und 2 Enkelsöhne. Die Tochter erbaute sich im Jahre 1950 ein Eigenheim.

Viele Schlaggenwalder werden sich noch an den Kommis Walter Stadtler erinnern, der seine kaufmännische Lehrzeit in dem Geschäft Keylwert in Schlaggenwald ableistete. Eine Zeitlang war er dann Verkäufer beim oberen Steinbach in Schlaggenwald. Welche Erinnerungen ziehen da an so manchen Landsleuten vorüber bei diesem so gut und alten bekannten Namen. 17 Jahre lang war unser Jubilar Filialleiter der Konsumgenossenschaft in Chodau. Der Krieg ging auch an ihm nicht vorbei. 4 Jahre stand er als Soldat im Felde und ein dreiviertel Jahr folgte die Gefangenschaft. Dann kam das große Nichts. Mit wenig Habe verschlug ihn das Schicksal in den selbst damals sehr armen Spessart nach Flörsbach. Dort war keine Arbeitsmöglichkeit und so folgten 4 Jahre ohne Beschäftigung. Aber die Zeit wurde gemeistert, denn 1950 eröffnete die Vertriebenen-Genossenschaft „Aufbau" in Gelnhausen in Wächtersbach eine Filiale, und von da an ging es wieder aufwärts. „Mit 66 Lebensjahren habe ich mit meiner Frau ein Eigenheim in Geislitz bei Gelnhausen gebaut, um damit näher bei der Tochter sein zu können. Mein Hobby ist mein Garten. Bäume, Stauden, Blumen und Gemüse wachsen zu sehen und wie Jahreszeiten vergehen zu beobachten, das hat mir viel Freude gemacht. Dabei haben wir allerdings das Reisen in andere Länder und Gegenden versäumt und vergessen. Leider geht es heute nicht mehr etwas nachholen zu können. Man fühlt doch, daß man verbraucht ist."

Liebe Landsleute Emmi und Walter, nehmt unsere herzlichsten und besten Glückwünsche noch nachträglich entgegen. Möge der liebe Gott Euch noch eine Zeitlang beisammen sein lassen.

Der Herausgeber des HB und alle Landsleute.

Různé zprávy

Verschiedenes

Verschiedenes

Denkt an das Schlaggenwalder Treffen in Kahl am Main am 21. und 22. 9. 1985.

Auch möchte ich nochmals auf die Einladung der Stadt Auerbach und des 1. Bürgermeisters Hanni Haberger hinweisen, die uns zur Teilnahme am Bürgerfest am 13. und 14. Juli 1985 angesprochen haben. Nehmt solche Gelegenheiten des Dabeiseins wahr.

Es sind wieder Einzahlungen eingegangen, auf dem kein Absender angegeben war. Wir können nicht erraten, von wem das Geld kommt. Bitte beachtet bei den Geldüberweisungen den Absender anzugeben. Mein Name als Absender ist unrichtig.

Sollten bei den Spendenaufführungen die Spender nicht alle erfaßt sein, so bitten wir um Nachsicht. Wir sind nicht unfehlbar. Aber absichtlich vergessen wir niemand. Leider haben wir niemand, der uns beim Erstellen des HB behilflich ist. So kann es vorkommen, daß etwas vergessen wird.

Ich möchte einmal darauf hinweisen, daß bei den Spenden Landsleute nicht nur „für den Fortbestand des Druckwerkes", sondern auch an unsere „Alten Landsleute" mit erheblichen Beträgen denken. Dafür möchte ich besonders danken.

Wenn Landsleute Bilder besitzen, die sich als Titelbild für unseren Heimatbrief eignen, möchte ich darum bitten. Es ist für uns jetzt schon schwer ein geeignetes Bild zu der Zeit und für das Thema „Weihnachten, Ostern, Sommer und Herbst". zu finden.

Sein 70. Lebensjahr vollendete am 4. 2. 1985 unser Landsmann Josef Ott in Staffel bei Limburg a.d. Lahn. Mit seiner Gattin Hilde betreibt er seit 10 Jahren die Gastwirtschaft „Alt-Staffel" in dem Ort. Kehrt bei ihnen ein, wenn ihr in der Nähe seid.

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