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Když jsem jí položila květiny na hruď a klekla si k ní, skanuly jí slzy přes spánky. Přitulila jsem se k ní bokem, nepromluvily jsme ani slovo. Netrvalo dlouho a usnuly jsme, a probudily jsme se, až když si slepice usedaly na bidýlko k nočnímu odpočinku. „Kirschnkniadala" už moje babička nikdy neuvařila.
Hermine Walter, roz. Palm
neunzehn appetitliche Kugerln. Schön und reich eingewickelt mit goldbraunen Semmelbröserln lagen sie saftig in brauner Butter. Auf jedem Knöderl war ein Käppchen aus Staubzucker, der schon zu schmelzen angefangen hatte. Mein Gott, wie hat das gut geschmeckt! Genau in dem Augenblick, in dem ich die letzten Bröserln aus dem Pfannerl kratzte, schlug das Mittagsglöckerl an, und meine Großmutter stand unter der Stubentüre. Sie war glutrot bis in den Haaransatz hinein, und kleine silberne Perlen standen ihr auf der Stirn. Eine weiße Haarsträhne klebte darüber, das blaue Kopftuch war über den zerzausten „Schoppel" bis auf die Schultern gerutscht. Wortlos tapste meine Großmutter in Strümpfen hin zur Ofenbank und ließ sich tief seufzend darauf nieder. Mit der einen Hand griff sie nach dem Kaffeetüpferl auf der Herdplatte und trank es leer. Dann sah sie auf dem Tisch das Pfannerl stehen und erkannte voller Enttäuschung, daß kein einziges „Kniaderl" mehr da war, und sie hatte doch solchen Hunger. „Hoast lat du die gonzn Kniadala afgessn?" fragte meine Großmutter, und ihre Augen blitzten mich an. Da sackte ich zusammen und spürte Glut vom Herzen in den Kopf steigen. Tränen schossen mir in die Augen. Schnell stürzte ich aus dem Stübchen und lief, so schnell ich konnte, auf Dickls Paint. Hinter mir her kamen gackernd die Hühner, denn sie glaubten, daß ich sie mit guten Bröckerln füttern würde, wie ich das öfter zu tun pflegte. Auf der Paint warf ich mich unter die alte Birke und schluchzte herzzerreißend in das Gras. In meiner Brust war ein Widerstreit von Gefühlen. Einerseits schämte ich mich vor meiner Großmutter, andererseits war ich von ihr enttäuscht, daß sie scheinbar nicht bemerkt hatte, was ich ihr zur Freude alles geschafft hatte. Ich wollte nichts sehen und nichts hören. Ich verscheuchte zornig die armen Hühner, daß sie vor Schreck über die steile Böschung flatterten. Als ich genug geweint hatte und mir die Augen brannten, stand ich auf und ging über die Kuppe an den Feldern entlang. Um mich zitterte das Land in der Mittagshitze, müde gaukelten Schmetterlinge über den Weg und Grillen zirpten einschläfernd am Feldrain. Bald pflückte ich Margareten, Kornblumen und roten Mohn zu einem Versöhnungsstrauß für meine Großmutter. Ich eilte heim zu ihr. Sie lag auf dem Kanapee, blaß und mit schimmernden Augen ...
Als ich ihr die Blumen auf die Brust legte und mich zu ihr niederkniete, sickerten Tränen über ihre Schläfen. Da kuschelte ich mich an ihre Seite, wir sprachen kein Wort. Es dauerte nicht lange, bis wir einschliefen, und wir wachten erst auf, als die Hühner sich zur Nachtruhe auf die Stange setzten. „Kirschnkniadala" hat meine Großmutter nie wieder gekocht.
Hermine Walter, geb. Palm
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Přizpůsobení
Přizpůsobení
Zdá se, že Mouhm Amalie Fechter a moje rodina jsme v témže transportu vysídlenců „bydleli" ve stejném dobytčím vagonu. To mě vede k tomu, abych k jejímu pěknému líčení v Heimatbriefu č. 179 něco dodala. My jsme měli být tehdy usídleni v okolí Würzburgu. Jenže v tamním vysídleneckém táboře vypukla nakažlivá nemoc, myslím, že to byla úplavice. Proto jsme přes svatodušní svátky přijeli do Mellrichstadtu a teprve pak na konečnou stanici do Kahlgrundu. Možná to tak bylo lepší.
Třicet lidí a spousta zavazadel bylo namačkáno v jednom vagoně. Bylo tam horko a tma. Proto jsme kus posuvných dveří otevřeli. Při houpání vlaku a při každé menší zatáčce jsme museli dávat pozor, aby nikdo nevypadl ven. Když vlak zastavil na trati, mnozí využili příležitosti a vykonali si nutnou potřebu hned vedle vagonu. Stud si člověk v tomto ohledu nemohl dovolit. Pro opravdu naléhavé případy jsme měli postavené vědro. Ale kdo by na ně chodil rád! Jednou vlak zase zastavil. Mladá žena rychle vyskočila ven, ale vlak se hned zase rozjel. S křikem se držela vagonu. Pomocné ruce ji vtáhly dovnitř. Kalhotky jí visely na nohou a nakonec je odfoukl protivítr. Všichni jsme se moc lekli a žena zůstala ještě chvíli vyčerpaně ležet na zemi.
Na cestě do Mellrichstadtu (dnes v pohraničním pásmu) jsme projížděli kolem malé stanice, na které stálo „Heustreu". Moji tchán a tchyně, kteří museli odjet už prvním transportem, nám z Heustreu psali. Neměli jsme tušení, kde by to mohlo být. Měla to být snad tahle vesnička? A skutečně, byla to ona. Moje tchyně zaslechla mimořádný vlak a řekla: „To je uprchlický vlak. Musím na zítra něco uvařit, ti budou určitě mít hlad."
Anpassung
Anpassung
Anscheinend haben Mouhm Amalie Fechter und meine Familie im selben Vertriebenentransport einen Viehwaggon „bewohnt". Das veranlaßt mich zu ihrem schönen Bericht im Heimatbrief Nr. 179 einiges hinzuzufügen. Wir wären damals in der Würzburger Gegend angesiedelt worden. Aber es war dort im Aussiedlerlager eine ansteckende Krankheit ausgebrochen, ich meine die Ruhr. Deshalb kamen wir über Pfingsten nach Mellrichstadt und dann erst Endstation Kahlgrund. Vielleicht war es besser so.
Dreißig Mann und viel Gepäck waren in einem Waggon untergebracht. Es war heiß und finster drin. Deshalb machten wir ein Stück die Schiebetüren auf. Bei dem Gerumpel und bei jeder kleinen Krümmung mußten wir acht geben, daß niemand hinaus fiel. Hielt der Zug einmal auf offener Strecke, nutzten viele die Gelegenheit, ein dringendes Geschäft direkt neben dem Waggon zu erledigen. Schamgefühl konnte man sich in dieser Hinsicht nicht leisten. Für ganz dringende Fälle hatten wir einen Eimer aufgestellt. Aber wer ging schon gerne drauf! Einmal hielt der Zug wieder. Flugs sprang eine junge Frau hinaus, doch schon fuhr er wieder an. Schreiend hielt sie sich am Waggon fest. Hilfreiche Hände zogen sie hinein. Der Schlüpfer baumelte an den Füßen und flog schließlich mit dem Fahrtwind davon. Wir waren alle sehr erschrocken, und die Frau blieb eine Weile erschöpft am Boden liegen.
Auf der Fahrt nach Mellrichstadt (heute Zonengrenzgebiet) kamen wir an einen kleinen Bahnhof vorbei, an dem „Heustreu" stand. Meine Schwiegereltern, die schon mit dem ersten Transport weg mußten, hatten uns aus Heustreu geschrieben. Wir hatten keine Ahnung wo das sein könnte. Sollte es etwa dieses Dörfchen sein? Tatsächlich, es war so. Meine Schwiegermutter
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