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lachen kann, der die Feinheiten des diplomatischen Umgangs mit westlichen Politikern souverän beherrscht, flexibel zu sein scheint und Selbstvertrauen ausstrahlt. Margaret Thatchers wohlwollende Einschätzung des neuen Mannes nach Gorbatchows Besuch in England gab ihm im Westen von vornherein ein günstiges Entree. Eine charmante Frau ist eine glückliche Draufgabe des Schicksals von nicht zu unterschätzender Bedeutung.
So kam es, daß die Reise der westlichen Staatsmänner nach Moskau eine Pilgerfahrt wurde, bei welcher der Wunsch der Vater einer gewollten positiven Beurteilung des neuen Mannes war. Sie kamen mit der Bereitschaft, eine Wende zum Besseren auszufinden und sie kehrten heim mit den Anflügen einer Euphorie, daß in den West-Ostbeziehungen ein neues Zeitalter bedeutsamer Verbesserungen anbrechen werde. Fast alle sind voll des Lobes für den neuen Generalsekretär der KPdSU und die westlichen Massenmedien geben es lautstark weiter.
In diesem Hoffnungstaumel sollte nicht übersehen werden, was der Vertreter der „Prawda" in Washington dieser Tage gesagt hat. Als er im Fernsehen aufgefordert wurde, sich zu der von Gorbatchow zu erwartenden Politik zu äußern, antwortete er mit dem Hinweis, daß die Sowjetführung eine kollektive Führung und daher ihre Politik das Ergebnis eines Konsenses sei. Im Klartext heißt das, daß Gorbatchow nicht außerhalb des Rahmens des Zentralkomitees der KPdSU handeln kann, zumal er selbst ein Produkt des Systems ist. Und er muß im Sinne des Zentralkomitees ein gutes Produkt sein. Anders ist sein rascher Aufstieg in der Parteihierarchie nicht denkbar. Wenn jemand glaubt, daß sich an den Zielen der Sowjetunion unter Gorbatchow etwas ändern wird, der gibt sich einer Selbsttäuschung hin. Eine neue Strategie bedeutet noch lange nicht eine Abkehr von dem endgültigen Ziel der Weltherrschaft. Gorbatchow wird für den Westen kein leichterer, eher, weil geschickter, ein gefährlicherer Gegenspieler sein.
Hatte nicht auch Chruschtschow seinen besonderen persönlichen Stil? Und doch wollte auch er den Westen in die Knie zwingen!
W.W.
[obr] Es ist schon lange her. — Rektor i.R. Warta mit seiner 2. Kl. Volksschule in Schlaggenwald:
1. von links nicht bekannt, Bräutigam, 2. und 3. nicht bekannt, Oskar Kämpf, O. Bäck
2. Gerhard Ulsperger, unbekannt, Anton D'Orazio, Franz Höfer, Franz Appel, W. Schmieger, Gebauer, Oskar Paulus, Kurt Wettengel, Wolf.
3. Walter Zeidler, — ? —, Becher, Walter Krusig, — ? —, Alfred Dörfl, Karl Nowotny, — ? —.
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