Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 179
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Různé zprávy – jubilea, pátrání po osobách a dědicích

Verschiedene Nachrichten

Am 16. Oktober 1984 feierten die Eheleute Hugo Frisch und Anna Christl ihren 45. Hochzeitstag in 6290 Weilburg-Ahausen, Zur Langwies 13. Die treuen Heimatfreunde haben an jedem unserer Treffen teilgenommen und wir hoffen und wünschen, daß wir noch recht oft zusammenkommen mögen.

40jähriges Ehejubiläum feierten am 15. 2. 1985 die Eheleute Friedrich Bröckl und Theresia, geb. Weis in 8100 Garmisch-Partenkirchen, Breitenauer Str. 5. Frau Bröckl ist aus Schlaggenwald, die Tochter von Emanuel Weis, und war in der St. Annagasse Nr. 451 einst wohnhaft.

Suchmeldung:

Unser Landsmann, Rekt. i. R. Josef Floßmann, in Klardorferstr. 31, 8460 Schwandorf 2 wohnhaft, sucht die ehem. Lehrer Fritz Möckl und Anton Maier. Lm. Maier war ein frommer Mann gewesen und damals bei den Nazi nicht sehr beliebt. Wer kann über den Verbleib der Gesuchten Auskunft geben?

Eine Marie Hahn, geb. Bayer, wird von einem Verwandten gesucht. Die Eheleute waren in Marienbad ansässig. Aus der Ehe sei ein Sohn hervorgegangen. Es wäre eine Erbschaftsangelegenheit zu regeln. Wer kann darüber Auskunft geben, wo sich die Gesuchten aufhalten? Frau Hahn war in der Oberen Gasse daheim wohnhaft.

Erben gesucht

Für einen größeren Nachlaß werden als gesetzliche Erben Blutsverwandte der Ehegatten Franz Josef Gotthard Trötscher und Franziska geb. Lindner gesucht. Die Ehegatten Trötscher/Lindner waren in Schlaggenwald wohnhaft und hatten mindestens die Kinder Maria Trötscher, geb. am 6. November 1865 in Schlaggenwald und Wladislaus Trötscher, der 1903 Schlossermeister in Schlaggenwald gewesen ist und dort Haus-Nr. 435 wohnhaft war.

In zweiter Ehe war Franziska Trötscher, geb. Lindner, mit Dominik Plass verheiratet, die Ehe wurde am 1. Juni 1885 geschlossen. Aus dieser Ehe gingen die Zwillinge Johann und Dominik Plass hervor. Als Erben werden auch Abkömmlinge von Johann und Dominik Plass gesucht.

Eilzuschriften erbeten an Hoerner-Bank GmbH, Lohtorstraße 26, 7100 Heilbronn, Aktenzeichen Eß/Ma.

Ve Schirmitz zemřel Heinrich Kämpf, vážený spolkový průkopník rodem z Horního Slavkova (Schlaggenwald)

Ein „Schönwehrer" geschätzter Vereinspionier

In Schirmitz Heinrich Kämpf verstorben

In Windeseile verbreitete sich gestern früh in Schirmitz die Nachricht vom Ableben des allseits bekannten und geschätzten Vereinspioniers Heinrich Kämpf. Der Verstorbene, der im 72. Lebensjahr stand, galt als großer Gönner und Förderer der Vereine und war selbst über Jahre hinweg in führender Position tätig. Er hat sich um mehrere Organisationen sehr verdient gemacht.

Die Wiege des Heimgegangenen stand in Schönwehr im Sudetenland. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte er den Beruf des Porzellanmalers. Von 1934 bis 1936 mußte er bei der tschechischen Wehrmacht seine Militärdienstzeit ableisten. Als 1938 das Sudetenland in das Dritte Reich eingegliedert wurde, meldete sich Kämpf zur deutschen Polizei, die ihn bald darauf übernahm. 1942 schloß er mit Marie Michal in Kostelzen den Bund der Ehe, aus dem zwei Söhne und eine Tochter hervorgingen.

Nach Kriegsende siedelte Kämpf dann mit seiner Familie nach Mallersricht über und fand schließlich 1953 in Schirmitz seine zweite Heimat. 1958 baute er sich ein Eigenheim in der Frühlingstraße. Bis 1971 war der Verstorbene noch als Gärtner bei der Detag in Weiden beschäftigt. Dann mußte er aufgrund mehrerer schwerer Operationen frühzeitig in den Ruhestand treten. Kämpf hat sich um das Vereinsleben in Schirmitz bleibende Verdienste erworben. Viele Jahre war er bei der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Vorsitzender. Mit großem Einsatz leitete er vier Jahre lang das Vereinskartell. Darüber hinaus machte er sich auch lange Zeit um die Pflege und Betreuung der Kriegerdenkmalanlage neben dem Rathaus sehr verdient.

Kämpf fand auf dem Friedhof Schirmitz seine letzte Ruhestätte. Der Ehefrau und den Kindern gilt aufrichtige Anteilnahme!

—du—

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