Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 177
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Setkání s malířem Albrechtem Sacherem a jeho obrazy

Begegnung mit dem Maler Albrecht Sacher und seinen Bildern

Eine Ausflugsfahrt im Autobus führte mich in den Badeort Herrenalb im Schwarzwald. Nach einigen Mühen konnte ich die Wohnung unseres Landsmannes Albrecht Sacher ausfindig machen. Es ist unbeschreiblich, welche Schaffenskraft und große künstlerischen Fähigkeiten diesen Landsmann auszeichnen. Aus einer der dortigen Presse entnahm ich den nachstehenden Artikel, der, so meine ich, alle Landsleute mit Stolz erfüllt, in unserer Mitte einen solchen tüchtigen Landsmann zu haben. Albrecht Sacher findet unter den namhaften Künstlern große Anerkennung.

Begegnung mit dem Maler Albrecht Sacher und seinen Bildern

Wer als Kurgast oder Besucher durch Bad Herrenalb spaziert, kann die zahlreichen Kunstwerke dieses Mannes nicht übersehen. Sie zeigen sich in der Lesehalle, im Rathaus, im Erdgeschoß des Wohnhauses „Am Rehteich 11" und in stattlicher Zahl in den langen Gängen und Treppenhäusern des Hotels „Adrion". Als Betrachter ist man angetan von der erstaunlichen Schaffensfreude des Künstlers, seiner schöpferischen Kraft und der Qualität der Bilder, die überwiegend Aquarelle sind. Sacher bevorzugt Wasserfarben, obgleich er auch gelegentlich mit verwaschener Tusche, Kohle oder Pastell arbeitet. Aber der Technik des Aquarellierens gehört seine Vorliebe, weil, wie er selbst überzeugend erklärt, alles auf dem Papier gleich „sitzen muß", jeder Strich endgültig ist und nur Wesentliches Bestand hat. Aber auch die Fülle der Motive fällt auf. Der Künstler ist nicht auf bestimmte Themen festgelegt. Ihn fasziniert alles, „was aus sich selbst geworden und gewachsen ist." Seine Philosophie ist das Schauen in der Natur, Wachheit und strenge Selbstkontrolle sind bei der Umsetzung in das Bildfeld entscheidend, wobei ihm Toulouse Lautrec und Emil Nolde, der eigenwillige Expressionist aus dem Norden, stille Vorbilder sind, ohne sich sonst irgendwelchen Kunstrichtungen zu verschreiben. Es kann daher nicht verwundern, daß neben farbenprächtigen Blumen, denen manchmal bereits leise Spuren des Vergehens anhaften, Landschaften von großartiger Ausgewogenheit und Einfühlsamkeit existieren und ebenfalls Gasen, deren Häuser ein schillerndes Mosaik darstellen. Doch auch die Frauenbildnisse bedürfen ausgiebiger Zuwendung. Diese Geschöpfe von präziser Bewegungsklarheit zeigen unterschiedliches Gehabe, und man wird ein wenig an den Wiener Gustav Klimt erinnert, der seine weiblichen Gestalten in kostbare Farbklänge einrahmte, was heute Inbegriff der Jugendstilmalerei bedeutet. Man findet bei Sacher Frauen, die sich in nachdenklicher Pose auf sich selbst zurückziehen und wiederum andere, die verschleiert sind, geschminkt und maskiert und sich dem ewigen geheimnisvollen Spiel raffinierter Verhüllungsmanier hingeben oder lediglich der Lust des Andersseinwollens frönen, was stark beeindruckt und psychisches Gespür erkennen läßt. Albrecht Sacher lebt mit seiner Frau Hedwig schon einige Jahre in dieser Stadt und ist von Karlsruhe zugezogen, um hier seinen Lebensabend zu verbringen. Neben seinem Beruf als Ingenieur hat er sich an der Karlsruher Akademie der Bildenden Künste mit Anatomie auseinandergesetzt. Er ist Sudetendeutscher, der bereits im elterlichen Restaurant Umgang mit Künstlern hatte, mit Malern, Architekten, Musikern und Schriftstellern. Mit einfachen Stilleben begann er seine künstlerische Arbeit, war in den letzten zwanzig Jahren „ständig dabei" und ergänzte sein Wissen durch einige Auslandsreisen, bei denen Museen und Galerien im Mittelpunkt der Besuche standen.

Heinz Meyer

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Sudetoněmecká nadace hledá manželský pár na místo domovníka

Sudetendeutsche Stiftung

Die Sudetendeutsche Stiftung (Körperschaft des öffentlichen Rechts) in München sucht zum 1. 11. 84 ein Hausmeisterehepaar (abgeschlossene Handwerkslehre erwünscht). Bezahlung nach BAT, Schichtdienst, Überstundenpauschale, Zusatzversorgung entsprechend dem öffentlichen Dienst. Die Ehefrau soll stundenweise eine Hausdienstbeschäftigung übernehmen. Bezahlung erfolgt stundenweise nach dem Manteltarif. Wohnung wird vermittelt. Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Lichtbild erbeten an Sudetendeutsche Stiftung, Am Lilienberg 1, 8000 München 80.

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