Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 176
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Šaty barvy čajové růže

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starken Armen hob er das dreckige Büblein an das sichere Land. Mama, deren Dreiminutenfrist längst abgelaufen war, sah fassungslos dem Schauspiel zu. Sie war aber trotz allem glücklich.

Was hätte nicht alles geschehen können, wenn das Kind kopfüber in das Lehmwasser gefallen wäre? Wenn es der junge Mann nicht gesehen hätte? Vielleicht wäre keine Hilfe mehr möglich gewesen!

Mama bedankte sich tausendmal bei Heinis Lebensretter, dann streichelte sie ihrem Sohn über die blassen Wangen und brachte uns beide in die Wohnung zurück. Dort sagte sie: „So, jetzt gehen wir erst recht zum Photographen!" Dann mußten wir unsere Matrosenuniformen anziehen. Wir glühten darin, als wir in der frühen Nachmittagssonne zur „Londoner Höhe" wanderten. Im „Atelier" stelle uns Herr K. links und rechts neben seine Papierchrysanthemen, deren Vase er auf das gelbgefleckte Eisbärfell abgesetzt hatte, und schuf ein reizendes Kinderbild.

Mein Teerosenkleid aber ist niemals mehr sauber geworden. Nachdem es Mama nach der Wäsche tagelang immer wieder in frisches, kaltes Wasser gelegt hatte, gab sie die Hoffnung auf, daß aus der Lehmfarbe jemals wieder Teerosenfarbe werden würde.

Die Umstände haben es mit sich gebracht, daß ich dann noch acht Jahre warten mußte, bis ich wieder ein gelbes Kleid bekam. Inzwischen war ich erwachsen geworden, und unsere liebe, herzensgute Mama lebte schon lange nicht mehr.

Hermine Walter, geb. Palm

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Slavný sudetoněmecký sjezd 1984 – do Mnichova přijelo 150 000 krajanů

Glanzvoller Sudetendeutscher Tag 1984

150.000 Landsleute kamen nach München

Teilnahme und Ansprache von Bundespräsident Prof. Dr. Carstens ließen die Hauptkundgebung zu einem Höhepunkt des pfingstlichen Großtreffens der Volksgruppe werden: „Ihr Erbe und Ihre Leistung gehören zum bleibenden Bestand der Geschichte unseres Volkes". — Ministerpräsident Franz Josef Strauß: „Die Sudetendeutschen als einen eigenen Stamm in unserem Bayern und der Bundesrepublik erhalten". — Die Teilnehmer, darunter viel Jugend, erlebten herrliche Tage in München.

75 let Egerlandské Gmoi ve Frankfurtu nad Mohanem

75 Jahre Eghalanda Gmoi z' Frankfurt am Main

Die Egerländer Gmoi z'Frankfurt/Main veranstaltet am 14. Oktober 1984 ihr 75jähriges Jubiläum, wozu wir auch Landsleute aus dem Rhein-Main-Gebiet herzlichst einladen, die nicht Mitglied einer Egerländer Gmoi sind, aber sich für heimatliche Belange interessieren. Dies könnte schon für auswärtige Teilnehmer eine Reise nach Frankfurt wert sein. Deswegen haben wir den Nachmittag für unsere Veranstaltung vorgesehen. Wer schon vormittags anreist, hat Gelegenheit interessante Plätze der Stadt zu besuchen.

Unser Programm sieht vor:

ab 13.30 Uhr FESTGOTTESDIENST
in der St. Leonhardskirche (älteste Kirche Frankfurts). Es zelebriert Prälat Dr. Reiß. Der Landeschor singt die Egerländer Messe von Franz Roscher.

Anschließend VOLKSTÜMLICHE VERANSTALTUNG
am Römerberg vor der neuerrichteten historischen Ostzeile. Es wirken mit: Die Landesjugend der Egerländer Gmoin Hessens, der Landeschor sowie die Kaiserwald Musikanten aus Roßbach.

Ab 16.00 Uhr FESTNACHMITTAG
im Casinosaal des Frankfurter Römers mit Ansprachen von Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, Herr Dr. Wallmann, des Gmoivorstehers Anton Pelleter und des Landesvorstehers Konrad Heidl. Im Mittelpunkt steht ein Festvortrag unserer Landeskulturwartin, Frau Oberstudienrätin Gertrud Franke. Sie wird über Frankfurt und die Verbindung zum Egerland sprechen.

Ab 18.00 Uhr GEMÜTLICHES BEISAMMENSEIN
mit den Schrammeln der Gmoi z'Frankfurt. Es gibt keine Festabzeichen.

Der Gmoirat bittet um rege Beteiligung zu diesem Frankfurter GMOI-HOCHFEST.

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