74. Walli Weidl, Elisabethenstr. 13 in 8742 Bad Königshofen, am 21.4.
73. Anton Turba, Weidenbuchweg 9 in 5140 Erkelenz 5, am 25.12.83
73. Marie Bräutigam, geb. Schmieger, Sandstr. 22 in 8481 Schirmitz, am 2.4.
72. Anna Langkammer, geb. Peterlik, Rote Hohle 7 in 8752 Mömbris, am 27.4.
72. Anni Hofmann, geb. Schindler, Insulahaus Strubb in 8440 Berchtesgaden, am 15.5.
71. Marie Turba, geb. Ertl, Bürgstr. 41 in 855 Forchheim am 1.1.
71. Josef Krebs, Höhenstr. 7 in 6466 Gründau 1, am 14.4.
70. Wenzl Peterlik, Regensburger Str. 15 in 8414 Maxhütte Haidhof, am 6.10.83
70. Anna Kreis, geb. Fuchs, in 8505 Friedrichstal/Bayreuth, am 15.3.
70. Franz Kempf, Schreinermeister in 8951 Stötten, am 19.10.83
Liebe Landsleute! Wer seinen Geburtstag im HB veröffentlicht haben will, der sollte mir Angaben darüber zukommen lassen. Ich weiß nicht bei den Frauen den Mädchennamen und bei vielen den Beruf nicht. Soweit sie mir aus der Erinnerung bekannt sind, kann ich diese angeben.
Ich bitte die Angehörigen der Verstorbenen uns doch zu verständigen, damit die Zusendung des HB eingestellt werden kann. Viele HB kommen zurück mit dem Vermerk „verstorben". Auch bei Umzügen sollte mir eine Mitteilung gemacht werden, da die HB von der Post zurückkommen. Auf dem Briefumschlag steht deutlich vermerkt: Bei Nichtzustellung mit neuer Anschrift zurück! Es bedeutet immer zusätzliche Portoauslagen und auch Ärgernis, wenn der Umgesiedelte keinen HB mehr zugeschickt bekommt. Wir nehmen auch an, daß der HB nicht mehr gewünscht wird, wenn dieser mit den Vermerken zurückgesendet wird.
Doppelfesttag Josef Stingl
Josef Stingl, der Präsident der Bundesanstalt für Arbeit Nürnberg
konnte am 19. März seinen Namens- und 65. Geburtstag und gleichzeitig seinen Eintritt in den Ruhestand begehen. Es war ein langer und mühevoller Weg vom Arbeitslosen nach Kriegsende bis zum Chef dieser größten Behörde der Bundesrepublik. Dieser Sohn eines Bäckermeisters aus Maria Kulm im Egerland, geboren 1919, wurde nach der Reifeprüfung Soldat, machte den Krieg als Flieger mit und nach der Gefangenschaft die Vertreibung. Vom Bauarbeiter und Angestellten einer Wohnbaugesellschaft und Studium an der Hochschule für Politik mit Diplom wechselte er in die Sozialpolitik und wurde 1952 Mitglied des CDU-Landesvorstandes in Berlin und 1953 Mitglied des Bundestages. Ihm gehörte er bis 1968 an, von wo ab er zum Präsidenten der Arbeitsanstalt ernannt wurde. Als solcher legte er 189mal den Arbeitsmarktbericht aus Nürnberg vor, nur zweimal geschah es durch seinen Vizepräsidenten. Josef Stingl als Chef der Behörde sorgte durch seine Berichte über den Fernsehschirm für Überschaubarkeit des Arbeitsmarktes. Er warnte auch rechtzeitig vor einer Politik übertriebener Ausländerbeschäftigung, leider vergeblich. Er vermittelte erfolgreich im Druckerstreik 1978. Es gelang ihm in seiner Behörde viele Neuerungen durchzusetzen. Er fühlt sich auch im Ruhestand der Sozialpolitik verpflichtet. Er wird als Honorarprofessor an der Universität Bamberg das Fachgebiet „Berufliche Weiterbildung" betreuen. Neben großen Verdiensten auf seinem Fachgebiet erwarb er sich auch solche auf dem Gebiet der Heimatpolitik. Er ist führend in der Sudetendeutschen Landsmannschaft, im Sudetendeutschen Rat, als Vorsitzender der Ackermann-Gemeinde, einer Vereinigung sudetendeutscher Katholiken, im Sozialausschuß des Bundes der Vertriebenen u. a. Verbänden tätig. Seine Landsleute wünschen ihm noch viele Jahre schöpferischer Tätigkeit bei bester Gesundheit zu seinem und aller Wohl!
Dr. Josef Suchy
Landsleute, wir bitten die Bezugsgebühren zu begleichen!
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