Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 168
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Památník obětem vysídlení v Peitingu vzniká i s odkazem na poutní místa Sudet

Gedenkstätte der Opfer der Heimatvertriebenen in Peiting/Obb., Pfaffenwinkel

Mit der Vertreibung aus der Heimat, die so viele Opfer forderte, ging auch manche liebgewordene Tradition verloren. So sind auch unsere Wallfahrtskirchen, in früherer Zeit Quelle des Glaubens und der geistigen Stärkung, aber auch der Hilfe für Kranke und Bedrückte, dem Verfall ausgesetzt.

In der Absicht, die Erinnerung an die Vertriebenenopfer und die religiöse Tradition für die kommenden Generationen wachzuhalten, wurde im bayerischen Oberland 8922 Peiting ein „Förderverein Gedenkstätte der Heimatvertriebenen e. V." gegründet. Er beschloß, eine Kapelle mit Andachtsraum zu errichten, die dem Gedächtnis aller Opfer der Vertreibung dienen soll. Bei der Ausgestaltung dieser Gedenkstätte soll im besonderen auch die Erinnerung an die Wallfahrtskirchen des Sudetenlandes und Schlesiens, von Maria Kulm über Mariaschein und Philippsdorf bis zum Hl. Berg in Grulich wachgehalten werden.

Die Marktgemeinde Peiting, mit ihrem aufgeschlossenen Bürgermeister, Herrn Clement Sesar, an der Spitze, hat zu diesem Zweck, durch einstimmigen Beschluß des Marktgemeinderates, einen herrlich gelegenen Bauplatz auf dem Kalvarienberg gewidmet und sich verpflichtet, die Betreuung der Gedenkstätte nach ihrer Errichtung zu übernehmen.

Ein Architekt aus dem Egerland hat die Planung übernommen, weitere Zusagen für tätige Mithilfe und Beistellung von Baumaterial sind gegeben. Im Vertrauen auf die Aufgeschlossenheit und Gebefreudigkeit der Heimatvertriebenen wurde eine Spendenaktion eingeleitet und wir bitten auch um Ihre Mithilfe.

Auch für Anregungen für die Ausgestaltung der Gedenkstätte sind wir dankbar. Spenden sind auf das Konto: Förderverein Gedenkstätte der Heimatvertriebenen e. V., 8922 Peiting, Konto-Nr. 370601 bei der Kreissparkasse Peiting (BLZ 73451450) erbeten. Auf Wunsch wird eine Spendenbescheinigung zur steuerlichen Verwendung zugesandt. Das Ziel des Fördervereins ist es, den Heimatvertriebenen aus allen deutschen Landen eine Gedenk- und Andachtsstätte zu errichten und damit Erinnerungen und Traditionen zu bewahren.

Zprávy krajanského zpravodaje pro Loket a 20 let Egerlandské domovské kartotéky

Mitteilungen des Heimatkreisbetreuers für Elbogen

Herbert Schneider, 7401 Dußlingen, Goethestraße 3.

Glück auf 1982!

Allen meinen Landsleuten Gesundheit und Wohlergehen wie auch Erfolge im privaten Bereich wie auch im öffentlichen Schaffen. Mag die Gegenwart auch nicht sehr rosig aussehen, so haben wir als Schicksalsgemeinschaft schon viele Wechsel im geschichtlichen Ablauf gemeistert und sind bis heute eine starke Gemeinschaft geblieben. Allen Schlaggenwaldern und Freunden des Egerlandes wie auch der Patenstadt Auerbach in der Oberpfalz meine besten Wünsche!

20 Jahre Egerländer Heimatkartei

In Wendlingen a. N., Patenstadt der Egerländer im Bundesland Baden-Württemberg, wurde 1972 beschlossen, eine Heimaterfassung ins Leben zu rufen, eine Sammlung, die alle bewußten Egerländer Gemeinschaften und Personen mit Volkstumsaufgaben und öffentlichen Beamtungen beinhalten soll, in Gang zu bringen. Das bisherige Ergebnis kann sich blicken lassen, es sind über 5.000 Adressen zusammengekommen. Viele Anschriften haben sich verändert, neue Personen und Kreise sind hinzugetreten, das gilt es immer wieder aufzuarbeiten. Neben den Anschriften sind auch Bilder wichtig geworden, so alte Postkarten unserer Heimatorte, die allesamt ja heute ihr Gesicht gewandelt haben oder teilweise gar nimmer bestehen. — Wer hier noch mithelfen kann, soll es bald tun.

Zuleger – eine bedeutende Egerländer Sippe

Dieser Name war im Egerland weitverbreitet, schon 1492 begegnet uns ein Falkenauer Bürgermeister mit diesem Namen, wenig später sind zahlreiche Familien in ganzen Egerland von Eger bis Joachimsthal mit diesem Namen zu finden. Wissensträger und Namensvettern mögen sich rühren, die Sammlung zu erweitern. Besonders gesucht sind Ahnenpaß-Abschriften oder -Kopien, Hofabbildungen, Wappen u. ä. m. Beabsichtigt ist eine Chronik.

Slavkovský porcelán

SCHLAGGENWALDER PORZELLAN

Vor 190 Jahren wurde zum erstenmal in Schlaggenwald Porzellan hergestellt. Es war damals noch unscheinbares Brauchgeschirr, was die Produktion hervorbrachte. Aber schon bald genoß die Erzeugung auf den Ausstellungen die Anerkennung. Durch die im HB gezeigten Bilder sind einige Arbeitsvorgänge dargestellt. So mancher Porzelliener, der heute noch am Leben ist, wird seine Freude daran haben, sich selbst oder einen ehemaligen Kollegen zu erkennen. Wenn wir dieses Jubiläum in der alten Heimat nicht mehr feiern können, so wird es doch nicht vergessen sein, so lange Schlaggenwalder und Landsleute aus der Umgebung noch leben; denn sie fanden in diesem Unternehmen ihre Existenzgrundlage.

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