Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 173
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Goethe se v Horním Slavkově úspěšně přel s hostinským „U Rudého vola" o účet

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obr] Das war einst unser Nachwuchs. Habe leider keine Namen der abgebildeten Landsleute, die heute bereits im besten Mittelalter stehen. Aber vielleicht erkennen sich die Mädchen und Buben von damals wieder. So manche Erinnerung dürfte beim Betrachten wach werden an die gemeinsame erlebte Jugendzeit. (Der Einsender bzw. die Einsenderin ist mir nicht mehr bekannt).

Pražská zahraniční propaganda: mistři ve skládání legend

Prager Auslands-Propaganda: Im Legenden basteln Weltspitze!

S.V. - In den Mitteilungen des „Sudetenclub Forward" im kanadischen Toronto lesen wir:

Man „staunt, was man alles erleben kann, wenn man Touristenbroschüren und „Informationen" in die Hände bekommt. So kann man über die heutige ČSSR lesen, daß Millionen Touristen jedes Jahr die ČSSR besuchen, ein reiches Land, das einen viel höheren Lebensstandard habe, als die USA, England oder Frankreich.

Die zitierte Broschüre kommt vom ČSSR-Reisebüro in New York mit entsprechenden Bildern. Die Broschüre sagt, daß die ČSSR 1977 eine Bevölkerung von 15 Millionen hatte, davon 64,5 % Tschechen, 29,8 % Slowaken, 5,7 % andere Nationen. In englisch geschrieben sagt die Broschüre, daß „für mehr als tausend Jahren das Gebiet, das heute die ČSSR ist, Heimat für die zwei slawischen Nationen, Tschechen und Slowaken", gewesen sei.

Nach dieser Broschüre lebten also in der Tschechoslowakei vor mehr als tausend Jahren nur Tschechen und Slowaken. Man muß sich wundern, wo dann die 3 1/2 Millionen Sudetendeutschen und die anderen Minderheiten gelebt haben? Am Schluß der kleinen Broschüre heißt es, daß es bei den Zollbehörden keine Formalitäten gäbe und „alle Behörden sind so freundlich". Manch einer kann da etwas anderes erzählen.

Ich erinnere mich an meinen letzten Besuch in Wien 1976, als ich einen jetzt im Burgenland wohnenden Sudetendeutschen aus Aussig kennenlernte, der mit anderen das Sudetengebiet besuchte. Als man die „Čedok"-Reiseführerin fragte, warum alle Häuser und Dörfer so schmutzig und verlassen sind, erklärte sie den Reisenden, daß einmal vor vielen Jahren dort Deutsche gewohnt hätten, die „ausgewandert sind und alles so schmutzig verlassen" hätten, was eine Schande sei. —

So wird Propaganda gemacht und wer es nicht besser weiß, schluckt diese Geschichten.

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