Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 171
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„Neutralismus by byl předstupněm sovětské nadvlády"

„Neutralismus wäre Vorstufe sowjetischer Vorherrschaft"

oprS München — Nur durch die feste Einbindung der Bundesrepublik Deutschland in das westliche Bündnis kann nach Ansicht des Sprechers der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Staatssekretär Franz Neubauer, Freiheit und Sicherheit garantiert werden. Vor den Deligierten der 7. Bundesversammlung der Sudetendeutschen Landsmannschaft in München meinte der im vergangenen Jahr neugewählte Sprecher, mit den Genfer Abrüstungsverhandlungen über Mittelstreckenraketen und der Bundestagswahl „hat für uns ein schicksalhaftes Jahr begonnen". Beide entscheiden darüber, ob das freie Europa auch über das Jahr 2000 hinaus in Sicherheit und Freiheit leben wird, oder ob es durch eine Lockerung der Bindung im westlichen Bündnis zu einem Neutralismus führt, „in dem wir die Vorstufe für eine sowjetische Vorherrschaft" sehen, sagte Neubauer. Wenn das Schicksal der Bundesrepublik Deutschland nach dem 6. März in den Händen einer Regierung ruhe, „deren Exponenten von einem Wandel durch Annäherung träumen", werde der Frieden nicht sicherer. Die vergangenen zwölf Jahre hätten gezeigt, daß die Sowjetunion unter dem Schirm der Entspannung aufgerüstet habe wie nie zuvor, „und dies mit Hilfe von Krediten, Wirtschaftshilfe und technischen Kenntnissen" des Westens. Bei der Sudetendeutschen Landsmannschaft habe sich ein Generationswechsel vollzogen, fuhr Neubauer fort. Die Bekennergeneration löse die Erlebnisgeneration ab, meinte er, der zu den ersten zählt. Der Begriff „Sudetendeutsche" bleibe aber Ausdruck „unserer Schicksalsgemeinschaft", zu deren Tradition sich auch die jüngere Generation als eine „zusammengeschweißte und zusammengehörige Gemeinschaft" bekenne.

Smuteční oznámení

Traueranzeigen

Ein hohes Alter wurde dir beschieden, ein schönes Los fiel deinem Leben zu! Ein müder Pilger, bist du nun geschieden zu einer sanften, einer sel'gen Ruh.

Frau Anna Mießner

geb. Schröck

geb. am 20. 10. 1883 — gest. am 29. 12. 1982

99 Jahre, 2 Monate und 9 Tage dauerte das irdische Leben meiner lieben Mutter, Oma und Uroma. Sie starb an den Folgen eines Unfalles, den sie sich am 4. 11. 1982 zuzog.

In stiller Trauer:
Bertl Hanika, Tochter
mit Kindern und Enkeln
im Namen aller Verwandten

Augsburg, 1. 2. 1983

Die Trauerfeier mit Beerdigung fand am 31. 12. 1982 in Stötten a. Auerberg (Ost-Allgäu) statt.

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