Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 171
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Rodinné zprávy – naši zesnulí a jubilanti

71. Erna Korb, geb. Weinhart (St. Annagasse), Dawson Creek 123692, VIG ICI, Canada, am 15. 1.
72. Marie Bräutigam, geb. Schmieger, Sandstr. 22, 8481 Schirmitz, am 2. 4.
71. Anni Hofmann, geb. Schindler, Insulahaus 2, 8440 Strub-Berchtesgaden, am 15. 5.
70. Johann Krebs, Höhenstr. 7, 6466 Gründau, am 14. 4.
69. Anna Kreis, geb. Fuchs, 8505 Friedrichsthal-Bayreuth, am 15. 3.
60. Maria Kreis, geb. Wanka, Ortsstr. 26, 8901 Altmünster-Eppishofen, am 11. 12. 1982

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Různé zprávy a sdělení

Verschiedenes und Mitteilungen

Verschiedenes

Eine innige Freude empfanden meine Frau und ich nach dem Empfang eines Schreibens von unserer Landsmännin Frau Erika Brennike (Tochter von Ernst Kolmer). In diesem Schreiben waren Grüße von Frau Dale aus England enthalten, denen die Landsmännin 5 £ (Engl. Pfund) beigegeben hatte. Frau Dale ist eine geborene Kolmer von der Neuen Straße in Schlaggenwald, also dem Kolmer Ernst, den wir alle in guter Erinnerung bewahrt haben, seine Schwester.

In sehr jungen Jahren hat Frau Dale die Heimat verlassen. Es ist rührend, wie sie in hochbetagten Jahren noch an unser altes Schlaggenwald denkt und zum Fortbestand des Heimatbriefes auch ein Opfer nicht scheut. Leider kann Frau Dale unseren HB nicht lesen und Übersetzer sind nicht zu finden. Aber sie weiß, daß es einen HB in Deutschland für die Landsleute gibt, denn Frau Brennike besucht ihre Tante oftmals. Es ist bewundernswert, welche Kraft die Heimat nach vielen Jahren der Trennung noch im hohen Alter auf uns alle ausstrahlt.
Liebe Frau Dale und Frau Brennike, nochmals ein herzliches Dankeschön!

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die mir Weihnachtsgrüße und Glückwünsche für das Jahr 1983 übermittelt haben. Da ich schon eine Woche vor den Weihnachtstagen abgereist war und erst am 27. 1. 1983 von einer Amerikareise zurückgekommen bin, konnte ich mich nicht persönlich bedanken. —

Meine Gattin hat an fünf in der DDR lebende Landsleute je ein Lebensmittelpaket geschickt. Ich hoffe, daß ich richtig im Sinne der Spender gehandelt habe. Alle fünf bedachten Personen haben sich in rührenden Worten bedankt und ihre Verwunderung ausgedrückt, daß sie von uns nicht vergessen werden. —

An zehn Insassen von Altenheimen habe ich wieder einen Blumenstrauß durch Fleurop senden lassen. Auch dafür wurde herzlich gedankt. An zwei Schlaggenwalderinnen habe ich je 50 DM überwiesen, die diese sehr gut in der Weihnachtszeit gebrauchen konnten. —

Zum Schlaggenwalder Treffen in Kahl gibt es in nachstehenden Lokalen Übernachtungsmöglichkeit: Gasthof „Zeller", Aschaffenburger Straße 2, Preis ab 29 bis 43 DM mit Dusche oder Bad; „Zur Bürgerstube", Portenstraße 3, 21 DM mit Frühstück; Hotel Garni „Zur Mainlust", 40 bis 78 DM mit Frühstück, Bad oder Dusche; Pension Karl Bley, Birkenhainstraße 4, 22 DM mit Frühstück.
Auch in der näheren Umgebung von Kahl gibt es günstige Übernachtungen.

Bürgermeister Hanni Haberberger kann nicht nach Kahl kommen

Der erste Bürgermeister Hanni Haberberger der Patenstadt Auerbach kann an unserem Treffen in Kahl nicht teilnehmen. An diesen beiden Tagen ist er in seiner Stadt verpflichtet und muß an der 110. Jahresfeier des Soldaten- und Kriegskameradschaftsvereins als Schirmherr anwesend sein. Er versicherte, daß er mit seinen Gedanken auch bei uns sein werde und grüßt alle Schlaggenwalder recht herzlich. Diesen Grüßen schließt sich der gesamte Stadtrat mit ihren Frauen, eingeschlossen die Gattin des 1. Bürgermeisters, an.

Keine Vorauszahlung mehr für den Heimatbrief!

Da wahrscheinlich in Kürze ein anderer diese Tätigkeit ausführen wird, bitte keine Vorauszahlungen mehr für den HB leisten!

Berichtigung. In der Todesanzeige von Landsm. Josef Lenk ist das Lebensalter unrichtig angegeben worden. Er war nicht 47, sondern umgekehrt, 74 Lebensjahre alt geworden. Wir bitten die Betroffenen um Entschuldigung, es kommt schnell eine Verwechslung vor. —

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