Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 155
/ 32
česky německy obojí klasické zobrazení →
Sken listu 24
Dary a poděkování krajanům

50,—

Spenden für unsere alten Leute:

Roman v. Czjzek, Stefan-Eders-Platz 5 in A-1190 Wien — DM 30,—
Alois Schwarzer, Parsevalstr. 16 in Mering — 10,—
Marie Brech, geb. Porsch, Schloßplatz 6 in 645 Hanau — 10,—
Gustav Hanika, Harkortstr. 19 in 5804 Herdecke — 4,—
Rudolf Paulus, Johs-Morhart-Str. 2 in 6050 Offenbach — 5,—
Ewald Jehmlich, Görlitzer Str. 4 in 3003 Ronneberg — 10,—
Albine Möldner, Michelstädter Str. 9 in 6120 Michelstadt — 3,40
Irene Rannert, Baldinger Str. 17 in 8860 Nördlingen — 7,50
Marie Schlund, Wilh.-Hauff-Str. 39 in 8900 Augsburg — 10,—
DM 89,90

An Spenden aus der Altenspende wurden folgende Beträge anläßlich des Weihnachtsfestes ausgegeben:

An zwei bedürftige Schlaggenwalder — DM 75,—
An eine Landsmännin aus der DDR — 50,—
an 5 alte Landsleute in Heimen (Blumenstrauß á 22,— DM) — 110,—
Zusammen: — 235,—
Bestand nach HB 154 — 752,55
517,55
Spendeneingang — 89,90
Jetziger Bestand — DM 607,45

Unsere Landsleute danken!

„. . . Habe Ihren Blumengruß mit besten Dank erhalten, habe mich sehr gefreut. Ich war ein bißchen erschrocken, von wem sollte ich Blumen bekommen . . ."

Aus der DDR ging ein Schreiben ein, daß allen Landsleuten der Dank ausgesprochen werden soll für die Geldgabe. Betonen möchte ich, daß die Landsmännin hier im Westen zu Besuch war. Nicht, daß man wieder berichtet, ich würde Geld in die DDR schicken.

Ein Landsmann schrieb, daß gerade am Weihnachtstag als er seine Mutter im Altenheim besuchte, der Blumenstrauß angekommen ist. Die Mutter sei erblindet. Er beschrieb ihr die Blumen und führte ihre Hand darüber.

Alle mit unserem Gruß bedachten Landsleute haben sich mit rührenden Worten bedankt. Sie wünschen ihre Freude darüber mitteilen zu wollen.

Familie Korb aus Kanada — Frau Korb ist eine geb. Weinhart, läßt alle Schlaggenwalder recht lieb grüßen. Sie teilte mit, daß Albrecht Weinhart und seine Frau Christine, geb. Dörfl in einem Pflegeheim untergebracht werden mußten. 30 Jahre weilen sie bereits in diesem fremden großen weiten Land. Ich kann mir denken, wie oft sie vom Heimweh geschüttelt werden. Ich meine, wir sollten mit unserem Schicksal zufriedener sein, könne wir miteinander, auch wenn es einem einmal hart anpackt, doch einen Plausch in Schlaggenwalderisch machen. Daher, liebe Landsleute in Kanada, oder wo Ihr sonst in der ganzen Welt verstreut sein möget, nehmt unsere herzlichen Wünsche und Grüße von uns allen entgegen. Ihr seid nicht vergessen! Solange es mir möglich sein wird, werdet Ihr den Heimatbrief bekommen, der ja nur noch das einzige Bindeglied zwischen uns ist. Besonders herzlich möchte ich meine ehemalige Nachbarin Christine Dörfl grüßen!

Das Haus Sudetenland in Waldkraiburg stellt Haushaltspraktikantinnen ein

Das Haus Sudetenland, bekannte internationale Jugendbildungsstätte in der jungen aufstrebenden Stadt Waldkraiburg in Oberbayern, bietet jungen Mädchen Gelegenheit, zwischen Schulabschluß und Berufsausbildung ein praktisches Haushaltsjahr zu absolvieren. In einem vielseitigen Heim- und Haushaltsbetrieb mit moderner Einrichtung werden die Mädchen in allen Bereichen ausgebildet. Arbeitszeit, Urlaub und Freizeit sind tariflich geregelt. Eigenes Zimmer und Fernsehmöglichkeit vorhanden. Unterkunft, Verpflegung und Sozialleistungen sind frei. Das monatliche Taschengeld beträgt DM 250,—. Einstellungstermin ist der 1. September 1979.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind zu richten an: Haus Sudetenland, 8264 Waldkraiburg, Postfach 1225, Telefon (08638) 3376.

list 24 z 32
Rozdělení textu na listy je odhad — text může o odstavec přetéct na sousední list. Původní znění vlevo je vždy přesné.
Klikni na větu a ukáže se, kde na skenu stojí. Zvýrazňují se celé řádky, ne přesná slova — místo je tedy přibližné.