Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 155
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Předpovědi Českého pastýře z roku 1356 (dokončení)

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noch Überlebenden erstaunt fragen wird: Wo warst Du versteckt, als die Katastrophe kam? Jeder Überlebende dürfte dann den anderen als Wunder ansehen und in ihrem nun aufeinander Angewiesensein, als Bruder und Schwester ansprechen, auch wenn sie zuvor sich fremd waren.

b) Vergleiche auch blinden Jüngling Satz 25.

Satz 43

Es wird nur noch ein Gruß gelten: Gelobt sei Jesu Christus!

a) Die spontane Rückkehr zum reinen Glauben Christi wird unter solchen Umständen verständlich.

Satz 44

Danach gibt es im Waldland soviel Grund, daß sich jeder ein Haus wählen kann und Land soviel er will.

a) Wieder das düstere Bild der Entvölkerung ganzer Landstriche durch die letzte Katastrophe.

Satz 45

Auch jenseits der Donau ist alles wüst und leer. Dort werden sich die Waldleute ansiedeln, trotzdem es im Waldland auch wieder ganz schön sein würde.

Es sieht so aus, als ob sich die Waldleute, also die bayerischen Bewohner des Bayerischen Waldes nach Böhmen ansiedeln wollten, oder sind die in Bayern zwangsweise angesiedelten Vertriebenen aus Böhmen gemeint?

Satz 46

Danach ist alles Schlimme vorbei und alles Böse überstanden.

19 Sätze widmet der wortkarge Stormberger der letzten Katastrophe, während er den zweiten Weltkrieg nur mit einem Satz (Satz 20) abtut. Ein Beweis von der Furchtbarkeit der letzten Katastrophe.

Satz 47

Die Berg- und Waldleute werden ins Flachland ziehen und in den Dörfern im Wald werden die Brennesseln aus den Fenstern wachsen.

Die übriggebliebenen Bewohner des Bayerischen Waldes werden also in Siedlungen der ebenen Gegenden abwandern, da dort niemand mehr sein wird.

Satz 48

Und so wird der Wald wieder öd' und leer, ohne Krieg und Sterb'!

Ende

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Plánovaný sraz ročníků 1925/26 se nekonal

Geplantes Klassentreffen der Geburtsjahrgänge 1925/26

Zu diesem Vorschlag gingen leider so gut wie keine Zuschriften ein. Also muß ich annehmen, daß an diesem Vorhaben kaum Interesse besteht. Es ist bedauerlich, daß nur noch so wenig heimatliche Verbundenheit vorhanden ist (bisher haben sich nur drei Schulkameradinnen gemeldet). Indem wir halt gar so weit über die ganze Bundesrepublik verteilt sind, ist es eben schwierig einen zentralen Treffpunkt vorzuschlagen und daher auch verständlich, daß keine weiteren Zuschriften oder Meinungen dazu eingegangen sind. So ist das Vorhaben eben nur soviel wie eine Seifenblase gewesen, die wieder in ein Nichts zerronnen ist. — Schade?

Eure Anni Zimowski

8755 Alzenau/Ufr., Somborner Straße 18

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