Schlaggenwalder Schrifttum
Wenn heute jemand daran geht, sich mit unserer Heimatstadt auseinanderzusetzen, so ist es der „Heimatbrief", der den aktuellen Ansatzpunkt erbringt, wozu vor allem Anschriften und auch Bilder sowie Fotos aus älterer und heutiger Zeit gehören. Auf Heimattreffen in Auerbach und anläßlich der großen Pfingstbegegnungen ist bestens Gelegenheit geboten, Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen. Im ELBOGENER KREISARCHIV, seit 1972 in den Händen des Kreisbetreuers, Lm. H. Schneider, befinden sich unsere Heimatbriefe (Elbogen, Schlaggenwald, Schönfeld bisher leider nicht vollständig), eine Egerländer Heimatkartei, eine Foto- und Postkartensammlung sowie weiteres Schriftgut. — Landsleute, die sich altershalber oder auch aus anderen Gründen von heimatlichem Schrifttum, so auch Kalendern, Heimatblättern oder sonstiger Literatur trennen möchten, sollten diese Dinge an unser Kreisarchiv einsenden. Hier eine Reihe von Schriften und Büchern, die zwar in Bibliotheken vereinzelt zu finden sind, aber im Kreisarchiv bisher fehlen:
1. KOHL Anton, Die Wiedereinführung der katholischen Lehre in der königlichen Bergstadt Schlaggenwald, Karlsbad 1861.
2. PROSCH Rudolf, Abriß der Geschichte der alten, einst kaiserlichen freien Bergstadt Schlaggenwald, ebenda 1938.
3. PRÖKL Vinzenz, Geschichte der königlichen Bergstädte Schlaggenwald und Schönfeld, nach Urkunden historisch, statistisch und topographisch dargestellt, Eger 1887.
4. REYER E., Städtisches Leben im 16. Jh. (in Schlaggenwald), Leipzig 1904.
5. HAHN Johann, Heimatklänge (Schlaggenwald), Elbogen 1899.
6. HORNER E., Goethe und Schlaggenwald, o.O.1932.
7. SPAN Sebastian, . . . Bergurteile und Berg-Rechtsspiegel . . ., Zwickau 1636 u. Dresden 1698.
Gesucht werden auch Festprogrammschriften der Sudetendeutschen Tage, Sudetendeutsche Jahrweiser und Kalender.
Anschrift: Lm. Herbert Schneider, Hkr.-Betreuer, Goethestr. 3, 7401 Dusslingen, Krs. Tübingen, Telefon 07072 / 3468.
Spenden für Archiv und Betreuung auf Konto 412 021 der Kreissparkasse Tübingen.
Haushaltspraktikum in Sudetendeutschen Heimen
Ab Herbst nimmt der „HEILIGENHOF" bei Bad Kissingen junge Mädchen, die zwischen Schulabschluß und Berufsausbildung ein praktisches Jahr absolvieren müssen, auf. Dies wird vor allen Dingen diejenigen interessieren, die ein solches Praktikum für eine weiterführende Schule oder Ausbildung (Krankenschwester, Wirtschafterin usw.) benötigen.
Es werden alle Voraussetzungen, die für diese Ausbildung nötig sind, geboten. In dem vielseitigen Heimbetrieb werden die Mädchen in allen hauswirtschaftlichen Arbeiten angeleitet und bekommen, neben freier Station und Sozialversicherung, ein monatliches Taschengeld von DM 150,-. Freizeit und Urlaub sind geregelt. Ein entsprechendes Schlußzeugnis, das bei allen Schulen und Stellen vorgelegt werden kann, wird selbstverständlich ausgestellt.
Dasselbe gilt auch für die „BURG HOHENBERG" a. d. Eger (Kreis Rehau).
Bewerbungen bzw. Anfragen mit Lebenslauf (mit Herkunft der Eltern bzw. Großeltern) und Lichtbild sind zu richten an:
a) Bildungsstätte „Der Heiligenhof", Postfach 1480, 8730 Bad Kissingen.
b) Sudet. Landeswarte „Burg Hohenberg", Postfach 25, 8591 Hohenberg/Eger.
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