Glück!
Nachruf für Albin Steinwasser
Unfaßlich für uns Schlaggenwalder und wohl auch für unsere Landsleute der Umgebung ist es, daß unser Mundartschreiber für den Heimatbrief, Albin Steinwasser, nicht mehr unter uns weilt. So bescheiden wie er lebte, so still hat er sich verabschiedet. Nur wer in seiner unmittelbaren Nähe weilte, konnte ermessen, welch ein edler Mensch er war. Niemanden hat er seine Hilfe versagt. Was er nach der Vertreibung für die Vertriebenen in seiner neuen Heimat geleistet hat, kann nicht beschrieben werden. Kein Hilfesuchender ging von ihm, ohne daß er seinen Einsatz versagt hat. Nicht nur wir Heimatbrieflesenden haben einen unersetzlichen Mitarbeiter und Gestalter verloren, auch in seinem jetzigen Wohnort wird er bei vielen Vereinen fehlen und ganz besonders der Egerländer Gmoi, der er seit der Gründung im Jahre 1949 angehörte und sich voll als Kassierer eingesetzt hat. Selten standen an einem Grabe so viele Trauergäste. Das bewies, welche Anerkennung er in der neuen Heimat fand. Ich verliere in ihm einen guten Freund und Berater, der zur Erstellung des HB sehr viel geholfen hat.
RICHARD BRUMMEISSL
Gott, der Herr, rief plötzlich und unerwartet meinen lieben, treusorgenden Gatten, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Pflegevater, Onkel und Cousin
Herrn Albin Steinwasser
im Alter von 73 Jahren zu sich in den ewigen Frieden
In stiller Trauer:
Erna Steinwasser, Gattin
Anna Mann, Schwiegermutter
Herta Otto, geb. Steinwasser, mit Familie
Franz Mann mit Familie
Annemarie Gutermann mit Familie
und alle Angehörigen
8756 Kahl a. Main, Mozartstr. 6, Hanau, Staffelstein, den 3. September 1977
Die Beerdigung fand am Dienstag, 6. September 1977, um 17 Uhr, auf dem Kahler Waldfriedhof statt, anschließend war erster Seelengottesdienst.
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