Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 148
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Různé zajímavosti ze světa

Verschiedenes Wissenswertes

Der Kulturverband hat 10.500 Mitglieder

Der Vorsitzende des „Kulturverbandes der Bürger deutscher Nationalität" in der ČSSR, Heribert Panster, empfing am 4. 4. 1977 in Prag die neuen Statuten des Verbandes. Das Hauptanliegen dieser freiwilligen Organisation ist es, „zwischen allen Einwohnern der ČSSR gute Beziehungen zu schaffen und zur Befriedigung der kulturellen Bedürfnisse der Einwohner deutscher Nationalität beizutragen". Die Botschaft hör ich wohl . . . — js

Der 15millionste Bürger der ČSSR geboren

„Mit Freude" stelle die Populationskommission der ČSSR fest, daß am 28. März 1977 der Bevölkerungsstand bereits erreicht wurde, der von den Statistikern erst für das Jahr 1980 errechnet wurde: 15 Millionen! — Jeden Tag werden 700 bis 800 Kinder geboren! Es ist ein Verdienst der klugen und umsichtigen „Sozial"politik der KPTsch und der Regierung der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik, daß sich immer mehr junge Eheleute für ein drittes und viertes Kind entscheiden. Der Staat trägt durch Darlehen und andere Maßnahmen freigebig dazu bei. —

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Egerlandské osobnosti

Egerländer Persönlichkeiten

Helmut Haun

Am 21. April 1977 empfing der Ministerpräsident Baden-Württembergs, Dr. Hans Filbinger den Landesbeauftragten für Vertriebene, Flüchtlinge, Aussiedler und Kriegsgeschädigte, Ministerialdirigent Helmut Haun (Eger). Gegenstand des Gesprächs waren die Eingliederung der Aussiedler, die Situation in den Vertriebenenverbänden, das Haus der Heimat in Stuttgart und die Aktivierung der Vertriebenen für die Europawahlen 1978. Ministerpräsident Dr. Hans Filbinger würdigte besonders den hohen Anteil der Vertriebenen am Zustandekommen und Aufbau des Landes Baden-Württemberg, das mit der säkularen Stauferausstellung sein 25jähriges Bestehen feiert. — pmdlrg. —js

Univ.-Prof. Dr. med. Franz Schmid

Der aus Lauterbach — Dorf bei Falkenau — stammende Chefarzt der Kinderklinik Aschaffenburg, geboren am 13. 3. 1920, der 1938 am Staats-Realgymnasium in Graslitz maturierte, hat mit der Frischzellentherapie bei Kindern, die an Mongolismus leiden, gute Erfolge. Auch andere Ärzte haben die positive Wirkung von Frischzellen bei geistigen Schäden festgestellt, berichtet „Bild" vom 15. 4. 1977, S. 4. Nach den bisherigen Ergebnissen schafften 45 v. H. der angeblich unheilbaren Kinder nach der Zellbehandlung sogar die Sonderschulreife. — js

(ezd)

Heinz Ströer

Der in Bärringen am 17. 7. 1919 geborene und in Graslitz aufgewachsene Absolvent des Graslitzer Staatsrealgymnasiums und nunmehr Ministerialdirigent im Bayrischen Arbeits- und Sozialministeriums erhielt aus der Hand des italienischen Generalkonsuls in München am 21. 2. d.J. den Orden „Commendatore", der ihm vom italienischen Staatspräsidenten verliehen wurde. Der Orden entspricht dem Großen Bundesverdienstkreuz. Es sollten damit die Verdienste um die deutsch-italienische Zusammenarbeit im Bereich der sozialen Rentenversicherung gewürdigt werden. — js

Josef Höfner

Der Jubilar kam als Sohn des Geigenbauers Karl Höfner am 20. März 1892 in Schönbach bei Eger zur Welt. Nach der Rückkehr aus dem ersten Weltkrieg 1918, den er als Offizier mitmachte, bereitete er sich an der Exportakademie Wien, der späteren Hochschule für Welthandel, auf den Eintritt in das väterliche Unternehmen vor. Er entwickelte besonders den Export. 1927 wurde er in die Industrie- und Handelskammer Eger berufen und 1933 zum Handelsrat ernannt. Nach der Vertreibung hieß es wieder neu anfangen, wobei ihm sein Bruder Walter Höfner ab 1951 wichtigster Helfer war. Auf dem Weg über verschiedene Fachgremien wurde Josef Höfner 1962 zweiter Vorsitzender des Bundesverbandes der Musikinstrumentenhersteller in Deutschland und 1971 dessen Ehrenpräsident. 1964 war ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen worden. Er ist Vorsitzender der Siedlergemeinschaft in Bubenreuth und Protektor der Geigenbauerkapelle. — js

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