Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 148
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Různé zprávy: nová předplatitelka, změny adres, otevření penzionu i úspěchy krajanů

Verschiedene Mitteilungen:

Neue Heimatbrief-Bezieherin

ist Frau Kämmerer Herta geb. Blumthaler, Neustadt a. d. Waldnaab, Galgengasse 52.

Adressenänderung:

Frau Anna Neidhart, Prof.-Arneth-Str. 1, 8622 Burgkunstadt
Karl Kropp, Antoniwalderweg 24, 8950 Neu-Gablonz

Buchempfehlung:

Ein gut informierter Landsmann empfiehlt für die Jugend das Buch „KRABAT" von Ottfried Preußler — Arena-Verlag, Würzburg. Es wäre ein praktisches Geschenk für unsere Kinder; es ist interessant und spannend. Auch für Erwachsene geeignet.

Pension eröffnet:

Unsere allbekannte Luise Fürst geb. Nowotny aus Schlaggenwald hat in 6128 Hassenroth, Otzbergstr. 11 eine wunderhübsche Pension eröffnet. Das Haus liegt auf einer Anhöhe und läßt den Blick weit über den schönen Odenwald streifen. Bekannte Städtchen wie Michelstadt i. O. und Erbach (Elfenbeinschnitzer-Stadt) sind in unmittelbarer Nähe. Hassenroth ist ein Luftkurort. Tel.-Nr. (06163) 2477. Für ruhig zu erlebende Urlaubstage zu empfehlen.

Erzbergbau: Neue Grube

(EB) Voraussichtlich im Februar wird die Maxhütte aus der neu erschlossenen Grube Auerbach in der Oberpfalz das erste Eisenerz fördern. Das qualitativ hochwertige Erz des neuen Grubenfeldes Leonie kann besonders kostengünstig abgebaut werden. Weil durch die Stillegung alter Gruben auch die Gesamtbelegschaft verringert werden soll, wird bis zum endgültigen Aufschluß noch an Sozialplänen gearbeitet. Abgesehen von diesen Schwierigkeiten sind durch die neue Anlage zahlreiche Arbeitsplätze auf Dauer gesichert. —
(Aus der Zeitung „Einheit", Zeitung für Mitglieder der IG Bergbau und Energie, Ausgabe Nr. 1/Jan. 1977).

Erfolge unserer Landsleute

Wohnhaus-Neubau:

Die beiden Söhne unserer Landsleute Eduard und Zita Herzog — Ingenieur Gerhard und Techniker Rudolf Herzog — haben sich jeder ein Wohnhaus gebaut. —

Gudrun Gill-Brummeissl — Tochter des Herausgebers des HB — hat in Los Angeles ein Yogastudio eröffnet und zugleich die leitende Lehrstelle an der dort befindlichen Deutschen Schule übernommen.
Wir sehen daraus, daß auch in fernen Ländern unsere Nachkommen sich gut bewähren und durch ihren Einsatz der Allgemeinheit dienen. Der nachstehende Artikel ist in einer deutschsprachigen Zeitung in Los Angeles erschienen:

„Muttertagsfeier der Schule Downey des D.A.S.V.

Jeden Tag einen Tropfen Freude schenken, erfüllt im Leben das eigene Herz! — Unter diesem Motto, einer Erkenntnis von Prof. Sauer, Carona, Schweiz, erfreuten Kinder der Schule Downey am Samstag, 8. Mai, in einer 1 1/2-stündigen Feier ihre Mütter.
Die Feier fand in der Cafeteria der east Jr. High School statt. In ihrer Eröffnungsansprache betonte Frau Gill, daß das Feiern von Festen eine Kunst des Herzens ist, und daß das deutsche Volksgut durch und durch erfüllt ist von dieser Lebenskunst. Lyrik, Poesie, Tanz. Lied, Musik sind sichtbare Ausdrucksformen dieser Herzenskunst. Und auch die Lehrkräfte und Kinder hatten sich dieser Formen bedient und gaben auf diese Weise dem Muttertag einen geistigen und seelischen Gehalt: kurz gesagt, sie schenkten einen Tropfen Freude.

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