Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 148
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Jak dva krajané z Gfellu hodnotí vydavatele Heimatbriefu

So urteilen zwei Gfeller Landsleute über den Heimatbrief-Herausgeber!

Pelkum, 10. 5. 1977

„Herr Brummeissl!

Es ist eine Ironie des Schicksals, daß man gerade Sie als Nachfolger zum HB-Herausgeber auserkoren hat oder war rote Taktik im Spiel? Ich dachte, in einer Demokratie kann jeder seine Meinung frei äußern, weit gefehlt. Wenn Sie den Aufruf an meine Gfeller Landsleute ablehnen, ist das eine Anmaßung, zu der Sie kein Recht haben. Daß Sie aber in meinen Zeilen herumgeschmiert haben, ist eine bodenlose Frechheit oder besser Dummheit, die von Ihrem besonderen Bildungsniveau zeigt. Die Anschriften von den Gfellern werde ich auch ohne Ihr Zutun erhalten.

Mit den Plänen bekommen alle auch eine Ablichtung von Ihrer „Tendenziösen Antwort". Auch deutschdenkende Schlaggenwalder werden einbezogen.

Zu Ihrer Beruhigung, weder ich noch meine vier Töchter werden in Gfell wieder aufbauen, das werden Tschechen, Polen und die Roten unter guter Aufsicht machen. Wenn Leute Ihres Schlages und Anhang nicht mehr ins Sudetenland zurückkehren, kann es für die Volksgruppe nur gut sein, bleibt sie von den roten Parasiten verschont.

Den HB bestelle ich mit sofortiger Wirkung ab. Wir werden ihn wieder abonnieren, wenn er einen deutschen Herausgeber hat, was hoffentlich recht bald der Fall ist."

Anton Rohm, 4705 Hamm-Pelkum, Schulstraße 25

Bezugnehmend auf das obige Schreiben teile ich meinen Landsleuten mit, daß Lm. Rohm an mich keinen Aufruf für seine Gfeller Landsleute eingesandt hat, sondern ein an mich persönlich gerichtetes Schreiben, in dem er die gesamte Bundesregierung in einer derartigen Form beleidigte, daß ich auf Anraten eines Rechtsanwaltes diese Zeilen nicht im Heimatbrief veröffentlichen sollte. Daraufhin habe ich die anstößigen Bemerkungen durchgestrichen und das Schreiben mit der Bitte um Abänderung zurückgesandt.

Richard Brummeissl

Ansbach, 11. 5. 1977

Lieber Landsmann Brummeissl!

Herzlichen Dank für die rasche Erledigung meiner Bitte. Ich habe die Heimatbriefe gleich zum Buchbinder gebracht und der hat mir daraus 10 herrliche HB-Bücher gefertigt. Mit meinen über 70 Jahren macht es mir Spaß und Freude, in den Büchern meiner Heimat, Kindheit und Jugendzeit blättern zu dürfen. Ich kann sagen: „Das ist mein Leben!" Unser verstorbener Hess Heinrich hat ja dazu herrliche Beiträge geleistet.

Herzlichst grüßt Dich und alle Deine Angehörigen mit nochmaligem Dank

Dein Gfeller Landsmann

Oskar Schöberl, 8800 Ansbach, Steingruberstr. 11

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Hledají se Heimatbriefy pro archiv

Heimatbriefe für Archivzwecke gesucht!

Zwecks Komplettierung und Auswertung, aber auch zur Bereicherung unseres Elbogener Kreisarchivs (in dem alle Orte des ehem. Elbogener Kreises vertreten sein sollen, nicht nur die Kreisstadt selbst) benötigen wir noch Bildmaterial, Postkarten, beschriftete Fotos, Kalender (Egerl. u. Sudetend.), Schönfelder Heimatbrief, Festschriften von Heimattreffen, Sudetend. Tagen, Zeitungen der Heimat aus früherer Zeit, Heimatliteratur. Der Schlaggenwalder Heimatbrief liegt komplett vor; Doppelstücke besonders älterer Jahrgänge wären aber durchaus vorteilhaft als Tauschgut.

Um Mitteilung und Zusendung bittet Lm. Herbert Schneider, Kreisbetreuer und Leiter des Kreisarchivs, 7401 Dusslingen, Goethestr. 3

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