Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 147
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Dary na Heimatbrief a pro naše staré krajany

Brummeissl

Spenden für unsere alten Landsleute:

Anna Simon, Elsterweg 32, 3180 Wolfsburg 1 7,00
Barbara Zintl, Eisenbahnstr. 31, 7024 Filderstadt 1 50,00
Erich Häuser, Riemerschmidtstr. 31/II, 8 München 45 10,00
Irene Rannert, Baldinger Str. 17 (Gasthof Ochsen), 8860 Nördlingen 7,50
Alois Schwarzer, Parsevalstr., Mering 10,00
Martha Dietz, Isarstr. 5, 8014 Neubiberg 5,60
Anna Hanika, Moschendorfer Str. 140, Hof 11,60
Berth. Völkl, Oskar-Mayer-Str. 86, 8860 Nördlingen 7,80
Gustav Hanika, Harkortstr. 19, 8504 Herdecke 3,00
Ewald Jehmlich, Gartenstr. 4, 3003 Ronnenberg 10,00

Zusammen 122,50
Bestand nach HB 146 462,85
585,35
Für 2 bedürftige Schlaggenwalder (Weihnachtsspende) 70,00
Jetziger Bestand 515,35

Für die Grabstelle Rudi Marterer spendeten die Landsleute:

Hans Kolb, Höhenleite 9, 8633 Rödental 20,00
Anna Maria Kellermann, Fichtenstr. 1, 8301 Ergolding 5,60

Dieser Betrag wird an Anton Kunzmann in Auerbach abgegeben. Er verwaltet die Gelder für die Grabpflege von Rudi Marterer. Ich wäre den Spendern für diese Angelegenheit sehr dankbar, wenn sie die Beträge direkt an Anton Kunzmann, Enge Gasse 3, 8571 Auerbach überweisen würden.

Zur Grabpflege von Rudi Marterer

Auf die Mitteilung im HB 146, daß unsere Landsleute Heinz Joachim und Hermine Walter, geb. Palm, die Grabpflege von Rudi Marterer in Erlangen übernehmen wollen, habe ich nachfolgendes für uns Vertriebene interessante Schreiben vom Garten- und Friedhofsamt Erlangen bekommen, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Was ein Gemeinschaftsgrabfeld ist, kann man nur erraten, wenn keinerlei Schmückung der Gräber gestattet wird. Landsm. Bräuer hat sich streng nach diesen Anordnungen gehalten, die jedoch der Familie Walter nicht bekannt waren, weshalb sie doch eine kleine Verschönerung mit der Pflege übernehmen wollten. Trotzdem danke ich den Fam. Walter und Bräuer für die Fürsorge, die sie unserem verstorbenen Landsmann bisher zuteil werden ließen.

Stadt Erlangen 30. Dez. 1976
Garten- und Friedhofsamt, Ringstraße 81

Sehr geehrter Herr Brummeissl,

wir beziehen uns auf eine Notiz im Heimatbrief Schlaggenwald Folge 146. Die Grabstätte von Herrn Rudi Marterer befindet sich innerhalb eines Gemeinschaftsgrabfeldes, für das grundsätzlich keine Einzelgrabpflege vorgesehen ist. Das Gräberfeld ist mit Rasen angelegt und von alten Hecken umstanden.

Herr Franz Bräuer hat für das Grab Marterer eine Ausnahmegenehmigung erwirkt, um flach im Rasen eine Gedenkplatte anzubringen. Zusätzlich wurde von der genannten Familie eine Blumenschale aufgestellt und bisher ordentlich gepflegt. Damit sind die Möglichkeiten der Grabpflege an der Grabstätte des Herrn Rudi Marterer ausgeschöpft. Ein Grabhügel oder eine Grabeinfassung kann dort nicht angelegt werden.

Wir bitten Sie, die Familie Walter in Bubenreuth, die hier eine Grabpflege übernehmen möchte, von dieser Sachlage zu unterrichten.

Mit freundlichen Grüßen
i. A. (Weigel)

Unser Heimatbrief ist die letzte Brücke zur alten Heimat —
darum werbt neue Bezieher!

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