Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 146
/ 32
česky německy obojí klasické zobrazení →
Sken listu 22
Narozeniny našich krajanů

Geburtstage unserer Landsleute

Einer unserer ältesten Schlaggenwalder feierte am 6. 11. 1976 seinen 90. Geburtstag

Es ist dies Herr Hans Blumthaler, der im Kreise seiner Familie (Gattin und 3 Kinder) nun in Altenstadt bei Weiden seinen Lebensabend verbringt.

Der Jubilar ist äußerst rüstig und nimmt noch an allen Geschehnissen in seiner neuen Heimat regen Anteil. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und anderen Ehrenzeichen, war Mitbegründer der Egerländer Gmoi zu Altenstadt und langjähriger Vorsteher derselben.

Wir wünschen unserem Geburtstagskind noch viele Jahre im Kreise seiner Familie. Die Zeitung „Der Egerländer" würdigte Hans Blumthaler in verschiedenen Ausgaben mit entsprechenden Beiträgen.

Paul Pötting - 85. Geburtstag

Die älteren Schlaggenwalder kennen bestimmt unseren Landsmann Paul Pöttig, Lechfeldstr. 10, 8261 Töging am Inn. Er feierte am 29. Oktober 1976 in voller geistiger und fast körperlicher Frische seinen 85. Geburtstag. Nur die Beine wollen nicht mehr so recht, klagte er. Nun darüber klagen ja manche Jüngeren. Aber sein 1950 erbautes Haus bewohnt er zur ebener Erde und das erlaubt es ihm ohne weitere Umstände ins Freie zu kommen, das er so liebt.

Paul Pöttig ist leidenschaftlicher Porzelliener. Trotz seines hohen Alters arbeitet er intensiv an der Erforschung des Entstehens des Egerländer Porzellans. Früher war er Mitarbeiter der Fachschrift „Der Sprechsaal". Jetzt sammelt er fleißig Münzen.

1911 reiste er beruflich nach Afrika und war dort bis 1914 aufhältlich. Bei einem Urlaubsaufenthalt 1914 wurde er durch den Kriegsausbruch in seiner Heimatstadt Schlaggenwald überrascht und war vom ersten Tage an Soldat. Nach 4 1/2 Jahren Kriegsdienst kehrte er zurück. Für die im Krieg erlittenen Verletzungen bekam er von der nun neuen Landesregierung der umgetauften ehem. Böhmen in Tschechoslowakei eine Invalidenunterstützung in Höhe von 20 Kč.

Schon 1911, bevor Pöttig Deutschland verließ, war es ihm möglich an der Staatsgewerbeschule in einem 6-monatigen Kurs die Chauffeurprüfung abzulegen. Er amüsiert sich noch heute darüber, welche ideale Verhältnisse es waren, ein damaliges Vehikel zu betanken. Damals gab es keine Tankstellen, sondern das Benzin mußte man in Drogerien erstehen. Am Lenkrad befand sich ein sogenannter Accelerator — Standgashebel— die Schaltung war außerhalb auf der rechten Seite des Fahrzeuges angebracht, was im Winter nicht gerade vorteilhaft gewesen war. Anlasser kannte man nicht, man mußte es ankurbeln, was oftmals nicht ohne Mühe vonstatten ging. Trotzdem, er denkt gerne an sein Schlaggenwald und diese Zeit!

Hermann Häuser, 66 Jahre, am 10. 11. 1976

Meine ganz besonderen Glückwünsche zu Deinem Geburtstag. Möge Dich der Herrgott mit Kraft versehen, damit Du uns Schlaggenwaldern und Dörfler wieder ein so schönes Treffen gestaltest, wie Du und Deine Ilse es schon so oft für uns in Goldbach gestaltet habt. Denn an allen Treffen hat Dein Mitwirken zum großartigen Gelingen beigetragen. Nun bist Du allein, der uns ein Treffen noch möglich machen kann. Da dieses Werk uneigennützig für unsere Gemeinschaft erstehen soll, dürfte meine Bitte an den Herrgott keine Herausforderung darstellen, wenn er Dir die Kraft dazu gewähren soll. Nochmals alles Gute!

Der Herausgeber und Gattin.

Dary

Spenden

Spenden für die Gedenkstätte in Auerbach:

DM

Schindler Georg, Bad Wörishofen 100,—
Hermann Schindler, Langen 50,—
Margarete Völkl, Röttenbach 20,—
Bäckermeister Rippl, Pegnitz, spendet den Erlös aus dem Verkauf des von ihm gebackenen Kirwakuchen ebenfalls
Anton Stör, 8951 Ried 10,—
Anna Neidhart, Auerbach

věta pokračuje na dalším listu ⟶

list 22 z 32
Rozdělení textu na listy je odhad — text může o odstavec přetéct na sousední list. Původní znění vlevo je vždy přesné.
Klikni na větu a ukáže se, kde na skenu stojí. Zvýrazňují se celé řádky, ne přesná slova — místo je tedy přibližné.