Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 143
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30 let od vyhnání!

Eingeschleußt in unbekannte Gegend, im deutschen Land,
Verwüstung überall, nirgend man eine Bleibe fand.
In Schutt und Asche lag das große deutsche Land!
Der Jalta-, oder Potsdamer Vertrag es dahin bezwang!
Jaltaer, Potsdamer Vertrag war wohl für die Sieger ein Gewinn.
Jetzt, 30 Jahre nachher Befreiung zu feiern, liegt ihnen im Sinn.

Hätten sie die Deutschen nicht vertrieben,
besser wäre es für die dort drüben.
Verloren ging ihnen Freiheit und Recht,
unterdrückt von fremder Macht zum Knecht!
Denn nach Jahren zog mancher, auch ohne Ausweisungsschein,
statt Frühling mitzufeiern, in die Republik herein!

Wie unsere Väter die Heimat zur wirtschaftlichen Bedeutung brachten,
wir auch hier kulturelle, wirtschaftliche Erfolge machten.
Hier haben wir uns überall bewährt,
haben uns eine neue Heimat beschert.
Wir haben auch hier mit Geschick und Verstand
mitgegründet ein neues deutsches Land.
Wir haben die Wirtschaft mit helfen aufbauen,
ein Wohlstandsland wurde, es ist zu erschauen!

Vertriebenenverbände und Landsmannschaften
sich überall zusammenrafften!
Sudetendeutscher Tag, einmal im Jahr,
26 mal er bisher schon gewesen war;
denn zigtausende Landsleute aus nah und fern
folgen dem Ruf des Heimatblattes gern:
Zu fordern unser Recht auf die angestammte Heimat!
Unsere Heimat für Frieden und Freiheit!

Wer einem Volk die Heimat raubt, der ist von Gott verflucht,
der findet keine Ruhe mehr, wo immer er sie sucht!
Kein Segen ruht auf seinem Werk, kein Glück und kein Gedeihn.
Der Heimatraub ist mehr als Mord, dafür gibts kein Verzeihn!

M. Kuhn, Marbach

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Výzva porcelánářům z okresu Loket: hledá se historie značek a vzniku Epiagu

Mitteilung an die „Porzelliner" im Kreis Elbogen

Wer kann mir in folgenden Fragen eine Auskunft geben:

1. Wie war die Bodenmarke von Granesau?

2. Wer kennt die Bodenmarke von Taschwitz bei Buchau?
In beiden Fällen bitte ich um eine scharfe Zeichnung oder Einsendung eines Porz.-Musters.

3. Wann gingen die einzelnen Firmen in der Epiag auf?
Wie hat sich eigentlich die Epiag entwickelt?

4. Aus welchen Betrieben entstand die Epiag.

Diese Daten sollen zur Komplettierung eines Porzellanhandbuches dienen.

Wenn Sie selbst nichts oder nur wenig wissen, fragen Sie auch andere Porzelliner.

Ihr Paul Pöttig, Lechfeldstraße 10, 8261 Töging am Inn.

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