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ist, brauche ich nicht zu erklären. Aber wie lange noch? Werden einmal keine Zahlungen mehr geleistet, werden wir dann noch in der EG einen Zusammenhalt haben? Es ist nicht meine Aufgabe darüber nachzudenken und ich will auch keinen Pessimismus verkünden.
Da unser Leserkreis jedoch aus politisch hart geprüften Lesern besteht, bilden sich diese ihre Meinung selbst. Ich spreche die Hoffnung aus, daß sich bei den Vereinten Nationen eine Stimme finden möge, die dort für uns spricht.
Richard Brummeissl
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Vertriebene wollen gleiches Recht auf Heimat für alle
Ein Bericht einer großen Tageszeitung im unterfränkischen Raum, „Main-Echo", über das Pfingsttreffen in Nürnberg. Wie gerne möchte man dieses verhindern!
Prag bezeichnet Treffen der Sudetendeutschen als Hetze gegen ČSSR
Hamburg (dpa). Führende Sprecher großer Vertriebenen-Verbände in der Bundesrepublik haben auf ihren traditionellen Heimattreffen über Pfingsten die Forderung nach einem gleichen Heimatrecht für alle Menschen unterstrichen. Auf dem Deutschlandtreffen der Schlesier in Essen warf der CDU-Bundestagsabgeordnete Hupka als Vorsitzender der Landsmannschaft Schlesien der Bundesregierung vor, das polnische Vorhaben zu begünstigen, die Zahl der auswanderungswilligen Deutschen von 280 000 auf 80 000 herunterzudrücken. Hupka bezog sich dabei auf eine Erklärung der Bundesregierung, „nicht auf maximalen Positionen" beharren zu wollen.
Der Vertriebenensprecher protestierte dagegen, Nachgiebigkeit gegenüber polnischen Vorstellung mit Eingliederungsschwierigkeiten der Aussiedler in der Bundesrepublik rechtfertigen zu wollen.
Regierungssprecher Grünewald bezeichnete Hupkas Vorwurf als aus der Luft gegriffen. Grünewald nannte es bedauerlich, daß Hupka „aus reinem Bedürfnis an Kritik" sich nicht scheue, derartige Unterstellungen zu verbreiten.
Auf dem Heimattreffen der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Nürnberg trat deren Sprecher, der CSU-Bundestagsabgeordnete Walter Becher, für die „grundsätzliche Anerkennung unseres Rechtes auf die angestammte Heimat, auf Rückerstattung des geraubten Eigentums und auf Wiedergutmachung der Schäden ein, die uns der Terror der Vertreibung zufügte". Das Verlangen „Gleiches Recht für alle" gebe den Sudetendeutschen die moralische Kraft, heute auch jene anzusprechen, „die Herrn Arafat in Moskau, in Prag und vor der UNO zujubeln, uns aber als Revanchisten und Friedensfeinde denunzieren, obwohl wir nichts anderes verlangen, als der Sprecher der Palästinenser auch".
Das Zentralorgan der tschechoslowakischen KP, „Rude Pravo", sprach im Zusammenhang mit dem Pfingsttreffen der Sudetendeutschen von einer „Hetze gegen die Tschechoslowakei". Als ein „vielsagendes Zeugnis des revanchistischen Charakters dieses Treffens" sah das Blatt den Abschluß, als die Teilnehmer „die erste Strophe des Deutschlandliedes sangen".
Vergeßt nicht am 2. und 3. August 1975 Treffpunkt Auerbach! Quartiere bitte rechtzeitig besorgen. Genaue Auskunf darüber bitte im Heimatbrief zu ersehen.
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