Schlaggenwalder Treffen in der Patenstadt Auerbach
Eine weitere erfreuliche Nachricht dürfte es für viele Landsleute bedeuten, wenn ich nun mitteilen kann, daß wir wieder ein Schlaggenwalder Treffen in unserer Patenstadt Auerbach abhalten können. Kunzmann Toni hat sich bereit erklärt, uns dieses Fest zu arrangieren. Das Treffen soll am 2. und 3. August 1975 stattfinden. Bitte nehmt diese Gelegenheit zu einem heimatlichen Plausch wahr. Es könnte vielleicht die letzte sein. Auch wollen wir beweisen, daß uns das Gefühl des Zusammengehörens noch immer etwas bedeutet. Außer einem Gang zu Ehren unserer Toten auf dem Friedhof in Auerbach sind keine Feiern vorgesehen. Wir wollen die wenigen Stunden des Beisammenseins mit Plaudereien, mit guten Freunden und Landsleuten ausfüllen. Es ist angebracht — wer früher anreisen sollte — sich rechtzeitig um eine Übernachtung zu bemühen. Bitte nicht Lm. Toni Kunzmann damit beauftragen. Ein Angebot der Gaststätten gibt genau Aufschluß darüber und man kann die Bestellung selbst vornehmen. Bitte kommt nach Auerbach!
R. Br.
Unterkunftsbericht für die Stadt Auerbach i. d. Opf. und Umgebung
Telefon Vorwahl (09643) — Bettenzahl
Name des Gasthofes:
Hotel „Goldner Löwe", Inh.: Alfons Ruder, Unterer Markt 9 — 352 — 30
Hotel „Federhof", Inh.: Anneliese Feder, Bahnhofstr. 37 — 269 — 30
● Gasthof „Wilder Mann", Inh.: K. Stürmer, Unterer Markt 6 — 227 — 20
Gasthof „Auerbach's Keller", Inh.: J. + I. Schreglmann, Oberer Markt 10 — 357 — 19
Gasthof „Hirschblick", im Naturpark Veldensteiner Forst, Michelfeld bei Auerbach — 494 / 516 — 12
Berggaststätte, Inh.: G. Benneck, Welluck 31 — 427 — 10
Gastwirtschaft „Hohe Tanne", Inh.: Anna Schertl, Hohe Tanne 1 — 307 — 4
Bettenbestellungen bitte direkt vornehmen!
Zu unserem Titelbild
Es ist der rechte Seitenaltar in der St. Georgskirche in unserer Heimatstadt. Er war immer im Monat Mai ganz besonders schön geschmückt worden und hatte in den Maiandachten mit einer ganz besonderen Anziehung auf die Andachtbesucher gewirkt. Unsere Kirche hat über viele Kleinodien verfügt. Wer denkt nicht an die herrliche Glasmalerei der Kirchenfenster. Mir ist solche Kunst hier nur ganz selten aufgefallen. Der geschnitzte Kreuzweg von einem Tiroler Schnitzer erstellt, dann die herrlichen sakralen Geräte usw. Mir fällt nicht alles ein, denn es ist lange her, wo ich all diese Herrlichkeiten sehen konnte. Aber vielleicht findet sich ein Landsmann, der sich noch an mehr erinnert und es uns mitteilen könnte.
Wie es in unserem einstigen schönen Städtchen heute ausschaut, zeigen uns einige Aufnahmen jüngerer Zeit. Das Heinzel-Schuster-Haus — oh wie traurig. Aber erfreuen kann man sich noch immer an dem Bahnhöfchen. Es war stets ein kleines Schmuckstückchen gewesen. Vielleicht erkennt der Leser die abgebildeten Personen von damals. Leider kann ich sie nicht genau bestimmen.
R. Br.
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