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O stabilitě se mnoho mluví. Ceny ale neustále stoupají. Komu se to připisuje, aby to snesl, opět mase. Není to žádná zábavná podívaná, kterou nám předvádí mzdová a cenová spirála. Doufejme, že se ponurost, jež nyní leží nad Spolkovou republikou, brzy rozplyne. Se stoupajícím sluncem výš a s přibývajícím teplem jeho paprsků stoupá i naše důvěra. Po temnotě, která teď zůstává za námi, prožíváme probouzení přírody a radost z toho nám leccos hořkého snáze snést. Tak bych chtěl znovu všem čtenářům našeho Heimatbriefu popřát „veselé Velikonoce". Vždyť tento vznešený svátek je pevně spjat s příchodem jara. Nejeden krajan si zase udělá srovnání dnešních Velikonoc s tím svátkem, jak jsme jej prožívali doma.
Jen u málokoho bude na stole velikonoční bochánek. Nebude slyšet žádnou ránu z hmoždíře nebo klíčovky, natožpak pořádný rachot z klapačky, jakou nám doma vyráběli naši řemeslníci. Není nádherné, že jsme všechny tyto vzácné zvyky mohli zažít a stále znovu si je oživovat v duchu? Nebyla tehdejší chudší doba přece jen naplněnější? Kdo dnes ještě přeje veselé svátky všem přátelům a známým dům od domu? Nuže, tak se mění časy. A obzvláště se mění sami lidé.
Tímto vyslovuji nejsrdečnější díky všem dárcům za jejich příspěvek na udržení Heimatbriefu, na dar pro staré lidi, na dar na hroby a pomníky. Došlé částky jsou uvedeny ve výkazu darů.
Za četné blahopřejné kartičky na konci roku, které mě zastihly, děkuji obzvlášť srdečně; neboť všichni, koho jsme potěšili vánočním pozdravem s darovaným balíčkem, přijali náš pozdrav s velkým dojetím.
Ti, kdo musí trávit podzim života v domovech, dovedou všem krajanům vysoce ocenit, že se necítí zapomenuti. Pro mnohé krajany to byl vůbec první vánoční balíček, jaký v životě dostali. Doufám jen, že toto gesto budeme moci zachovat i v nadcházející době.
Váš Richard Brummeissl
Vedoucím Domu setkání v Königsteinu/Taunus byl jmenován, jako nástupce v říjnu 1974 zesnulého biskupa Kindermanna, zemský předseda hesenské Ackermann-Gemeinde Richard Hackenberg. Dům představuje kulturní středisko, k němuž je připojeno několik institutů a kněžský seminář.
genug Hochhäuser, die leerstehen. Niemand will dort einziehen. Ein Normalbürger kann den Quadratmeterpreis der Wohnfläche unmöglich aufbringen. Aber das Lamento der Bauleute ist nicht zu überhören. Ob man weiterhin derartige Bauruinen subventioniert? Man kann heute schon sagen: Oh schöne Zeit, wohin bist du gegangen? Wohin uns Unrast wohl treiben mag? Wie werden viele die Unsicherheiten, die über aller Existenz lagert, überstehen. Was wird die Unzufriedenheit gebären? Was nützen uns die besten Universitäten, wenn nach dem Studium keine Stelle zu finden ist. Handwerk zu betreiben ist nicht mehr attraktiv, denn die Lasten sind erdrückend. Lehrlinge in Handwerksbetrieben auszubilden ist unter den jetztigen Verpflichtungen fast unmöglich. Bei der geringen Arbeitszeit und den hohen Sozialleistungen, die für einen Lehrling aufgewendet werden müssen, ist es den Handwerksmeistern kaum möglich die Unkosten aufzubringen. Nur die Fabrikslehre steht den jungen Menschen noch offen. Ein Geselle wird er aber niemals. Nur eine Facharbeiterausbildung kann er erlangen. Aber in der jetzigen Epoche braucht man diese altmodischen Gebräuche nicht mehr.
Von Stabilität ist viel Geschwätz. Doch die Preise klettern unentwegt. Wem mutet man zu, daß er es hinnimmt, wiederum der Masse. Es ist kein lustiges Treiben, was uns da mit der Lohn- und Preisspirale veranschaulicht wird. Hoffen wir, daß sich die Düsternis, die augenblicklich über der Bundesrepublik lagert, bald auflösen möge. Mit zunehmenden höher Steigens der Sonne und der Zunahme der Wärme ihrer Strahlen steigt auch unsere Zuversicht. Nach der Dunkelheit, die nun hinter uns zurückbleibt, erleben wir das Erwachen der Natur und die Freude darüber läßt uns gar manche Bitternis leichter ertragen. So möchte ich wiederum allen Lesern unseres Heimatbriefes ein „frohes Ostern" zurufen. Ist dieses hohe Fest doch mit dem Beginn des Frühlings fest verknüpft. So mancher Heimatfreund wird wieder einen Vergleich von dem jetzigen Ostern zu unserem daheim erlebten Fest anstellen.
Es wird nur bei wenigen das Osterlaibchen auf dem Tisch liegen. Kein Böller- oder Schlüsselbüchsenknall wird zu vernehmen sein, geschweige denn ein ordentlicher von unseren Handwerkern daheim erstellter Rumpelkasten wird zu hören sein. Ist es nicht wundervoll all diese köstlichen Bräuche miterlebt zu haben und sie immer wieder im Geiste erstehen lassen zu können. War die damalige ärmere Zeit nicht ausgefüllter? Wer wünscht denn heute hier noch allen Freunden und Bekannten von Haus zu Haus frohe Feiertage? Nun, so ändern sich die Zeiten. Ganz besonders aber die Menschen selbst.
Ich sage hiermit allen Spendern für ihre Gabe zur Erhaltung des Heimatbriefes, für die Altenspende, Grab- und Gedenksteinspende den allerherzlichsten Dank. Die eingegangenen Beträge sind aus dem Spendennachweis zu ersehen.
Für die zahlreichen Glückwunschkarten am Jahresende, die mich erreichten, bedanke ich mich ganz besonders; denn alle, die wir mit einem Weihnachtsgruß mit der Paketspende erfreuten, haben voll Rührung unseren Gruß an sie aufgenommen.
Sie, die in den Heimen den Lebensabend verbringen müssen, wissen es allen Landsleuten hochanzurechnen, weil sie sich nicht vergessen fühlen. Für viele Landsleute war es überhaupt das erste Weihnachtspaket, das sie in ihrem Leben bekommen haben. Ich hoffe nur, daß wir auch in der kommenden Zeit diese Geste beibehalten können.
Euer Richard Brummeissl
Zum Leiter des Hauses der Begegnung in Königstein/Taunus wurde in Nachfolge des im Oktober 1974 verstorbenen Bischofs Kindermann der Landesvorsitzende der hessischen Ackermann-Gemeinde, Richard Hackenberg, ernannt. Das Haus stellt einen kulturellen Mittelpunkt dar, dem mehrere Institute und ein Priesterseminar angeschlossen sind.
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