Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 136
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Dobrá rada pro mladé i staré

Ein guter Rat für Jung und Alt

Schon im grauen Altertum, da stand bereits geschrieben,
Daß die Götter jung sterben lassen — den sie lieben.
Doch die älteren Menschen scheinen sie zu hassen,
Weil sie ihnen immer neuen Schmerz verpassen.
Bald zwickt es da, bald zwackt es dorten,
Bald reißt und sticht es allerorten.
Das Altern wär ja gar nicht schwer,
Wenn nur der böse Schmerz nicht wär!
Drum ist Gesundheit das höchste Gut auf Erden.
Nur wer gesund ist, kann auch glücklich werden.
Doch wer viel Tabak und Alkohol verwendet,
Wird bald merken, daß er sein Leben rasch verschwendet.
Wer aber stets richtig Maß hält, und in allen Dingen,
Dem wird im Leben gar Vielerlei gelingen!
Wer überdies den alten Göttern froh ins Auge schaut,
Ihnen mit Humor kommt und auch voll vertraut,
Den lassen sie besonders lange leben
Und schenken Gesundheit noch daneben.

Ein jeder Mensch sei dessen eingedenk,
Vielleicht blüht auch ihm ein solch Geschenk.
Ein guter Rat ist hier gegeben,
Und wer so will, befolg ihn eben!

D. Kunzmann, Wien

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Rozdíl

Der Unterschied

D' Wawa haalt am Hitschla
vuan Uaferluach u flennt,
wal ihra Bachana-Kniala
in der Räija san vabrennt.
Dau sagt zu ihr as Tonerl:
„Gäih, tou dich doch niat oh,
da Großvatta, der siaht nix mäih,
der ißt sie nauchat scho.

Neat lang draf klagts wieder:
„'S is nimma wöi vanäih,
mia siaht öitz af da Straußn
koa Stückl Rindvöich mäih".
U dau traf mahnt der Franzl,
a Böiwl, a ganz klans:
„Schau doch amal in Spöigl nei,
dann siast glei wieder ans".

(Eingesandt Julie Ullmann, Dachau bei München)

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