Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 133
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Výzva sudetoněmeckým zaměstnancům – důchodové pojištění a nové vedení Pomocného spolku

AUFRUF an die sudetendeutschen Angestellten!
Die Zuteilung einer Versicherungsnummer durch Ihren zuständigen Versicherungsträger (in der Regel ist das für Angestellte die BFA-Berlin) hat es mit sich gebracht, daß künftig für jeden Versicherten ein maschinell erstelltes Versicherten-Konto besteht. Dort werden alle Ihre Versicherungszeiten einschließlich der sogenannten Ersatz- und Ausfallzeiten gespeichert, wodurch im Rentenfalle eine schnelle Bearbeitung möglich sein wird.

Die BfA wird im Jahr 1974 mit der Herausgabe von Versicherungs-Übersichten — zunächst an die Angehörigen der rentennahen Jahrgänge — beginnen. Dieses System wird später zur Versendung eines regelrechten Kontenauszuges mit Ausweis des bis dahin erzielten Rentenanspruches führen. Zweifellos ein großer Fortschritt, der Ihnen persönlich aber nur dann zugute kommen wird, wenn Ihr „Versicherungs-Konto" in Ordnung ist, d. h. wenn alle für die Berechnung einer Rente wichtigen Daten gespeichert sind. Das erfordert die Mitarbeit eines jeden einzelnen.

Unser Rat: Bitte überprüfen Sie umgehend ihre Versicherungsunterlagen für die Rentenversicherung! (Aufrechnungsbescheinigungen, Versicherungskarten udgl.) Sollten Lücken vorhanden sein, insbesondere bezüglich von Zeiten vor dem Jahr 1939, dann empfehlen wir unverzügliche Schritte zur Beschaffung der Unterlagen. Denken Sie daran, daß es mit den Jahren immer schwieriger wird, irgendwelche Beschäftigungszeiten u. dgl. aus der alten Heimat nachzuweisen, bzw. glaubhaft zu machen.

Zu Auskünften steht Ihnen der Hilfsverein der Sudetendeutschen Angestellten und Rentner e. V. Frankfurt/M. 1, Postfach 3174 und seine örtlichen Zweigvereine zur Verfügung.

Neuer Vorstand

In der 12. Bundesversammlung des Hilfsvereins der Sudetendeutschen Angestellten und Rentner e. V., Sitz Frankfurt am Main, die in Würzburg abgehalten wurde, ist Koll. Gustav Gantar, Frankfurt, zum neuen Bundesvorsitzer gewählt worden. Er löste den durch 10 Jahre tätigen Bundesvorsitzer, Koll. Oskar Matzek, Frankfurt/M., ab, dem für seine Verdienste um den Hilfsverein und seine sudetendeutschen Landsleute die Ehrenmitgliedschaft verliehen wurde.

Verleger, Herausgeber und verantwortlicher Schriftleiter: Richard Brummeissl, 8756 Kahl am Main Siedlungsstraße 11. — Postscheckamt 1, 6 Frankfurt, Konto-Nummer 327195. — Preis je Stück 2.20 DM Satz und Druck: Buchdruckerei Emil Kolb, 8752 Dettingen/Main, Postfach 45, Telefon (06188) 5141

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Rodinné zprávy: úmrtí, jubilea a životní výročí krajanů

Schmerzerfüllt geben wir die traurige Nachricht, daß mein inniggeliebter Mann, guter Vater und Schwiegervater, unser lieber Opa

Herr Ernst Fischer

Landwirt aus Poschitzau Nr. 25

nach kurzer Krankheit, am 20. April 1973, kurz vor seinem 70. Lebensjahr für immer von uns gegangen ist.

In stiller Trauer:
Anna Fischer, Gattin
Horst Fischer, Sohn
Elisabeth Fischer, Schwiegertochter
und Enkelkinder
Sabine, Wolfgang und Claudia

6462 Meerholz, Wingertstraße 36, April 1973

Gott, der Herr, nahm völlig unerwartet meine liebe, gute Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Therese Brandl

geb. Stöckner

ehem. Gastwirtin des Höhencafés in Karlsbad und des Gasthofes „Hirschensprung", in Berchtesgaden, nach Empfang der letzten hl. Ölung, im Alter von 78 Jahren zu sich in den ewigen Frieden.

In tiefer Trauer:
Ing. Karl Stöckner
im Namen aller Angehörigen

8242 Bischofswiesen, Andreas-Fendt-Ring 10

Allen Freunden und Bekannten aus der alten Heimat gebe ich bekannt, daß mein lieber Vater und Großvater

Herr Josef Hoffmann

am 5. August 1973, im Alter von 80 Jahren für immer von uns gegangen ist.

In stiller Trauer:
Franz Hoffmann und Angehörige

Wetzlar, den 5. August 1973

Allen Freunden und Bekannten aus der alten Heimat gebe ich bekannt, daß meine Schwiegermutter

Frau Margarete Klement geb. Sammet

am 1. Februar 1973 im Krankenhaus in Eschenbach verstorben ist.

In stiller Trauer:
WILLY EBERL, Schwiegersohn und Enkel

Frau Klement hat seit der Vertreibung 1946 bis zu ihrem Ableben in Grafenwöhr bei ihrem Schwiegersohn Willi Eberl gelebt.

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