Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 131
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Významní muži z Horního Slavkova a jeho šlechtické rody

Portner am Kugelhof.** Sie erfanden die Pochmühlen und erbauten die ersten dieser Art / Holzstempel mit Eisenkappe

Die Familie Trötscher. Dies war lange Zeit hindurch wohl die bedeutendste Familie zu Schlaggenwald, sowohl was Reichtum als was Einfluß anbelangt. Sie spielte eine große Rolle in der Verwaltung der Stadt und zeitweise auch als kaiserliche Beamte / Bronzegrabplatte im Museum 1579, kunstvolle Arbeit

Tichtel von Tutzing. Ihr Stammsitz war der Bärenhof am Arlberg, der heute Tichtberg heißt. Nach Verkauf des Hofes an die Stadt zog sich der Junker Tichtl von Tutzing nach Lauterbach zurück

Albin von der Niederheide, 1550. Er setzte die Regelung des Wasserverteilungsvertrages und der Flössgrabenbenützung durch.

Zehrer von Rambsental, verwandt mit der Familie Hässler

Adam von Mangold, hat das Dorf Robisgrün (Rabensgrün) zu Lehen erhalten.

(Der Name des Einsenders ist der Schriftleitung bekannt).

Slavkovská „léčivá voda" a lstivý vnuk s nemocnýma očima

Das Schlaggenwalder „Heilwasser"

Unser Städtchen lag nicht nur reizvoll von Hügeln geschützt umgeben, es hatte auch ganz andere Kostbarkeiten aufzuweisen. Nicht nur, daß es beinahe zu einer Kurstadt erhoben worden wäre durch die Entdeckung einer berühmt gewordenen Quelle, unterhalb des Malzmühldammes, die ja seinerzeit gebührend eingeweiht worden war, hatte es auch noch eine Heilquelle gegeben, von der ich erzählen will. Allerdings muß sie viel älter gewesen sein als die vorher besagte Quelle und niemand wußte genau, wo diese Quelle ihren Ursprung nahm.

Es werden sich viele Leser an den Seifertsgrüner Bach erinnern. Er kam aus den Hügeln um das Wiesenthal-Wirtshaus herum — damals. Heute dürften andere Gewässer ebenfalls von dorther durch diesen Ortsteil fließen, soweit dieser noch vorhanden sein sollte. Also plätscherte dieser Bach munter an den Häusern vorbei zur Malzmühle. Bei manchem Anwesen wurde er auch angehalten, denn man brauchte sein Wasser, um darinnen die Wäsche und die Bloarn zu flahn, außerdem wollte man in vielen Haushalten den gehalteten Gänsen ein Badevergnügen bereiten. Aber dann durcheilte er rasch den Ortsteil Seifertsgrün und vereinigte sein Wasser mit dem des Flutbaches, das der Malzmüller Bauer durch einen Kanal von der Flut zu seiner Mühle leitete. Beide Gewässer betrieben nun die Malzmühle, und die in diesem künstlichen Damm eingeleiteten und gestauten Wasser waren im Sommer für viele Buben ein sehr schöner Matschplatz gewesen. Auch die Gänse schwammen in stattlicher Zahl darinnen. Wer erinnert sich da nicht gerne an das trauliche Geklapper der Malzmühle mitten im Städtchen? Ich sehe heute noch den Malzmüller Bauer mit seiner mehlverstaubten Mütze am Kopf aus der oberen Hälfte der Türe — es war eine zweigeteilte Türe wie sie im Ort öfters verwendet wurden — herausschauen. Dem Seifertsgrüner Bach sagte man seinem Wasser oberhalb des Viaduktes besondere Heilkräfte nach. Es sollte die Menschheit vor gewissen Augenleiden erlösen. So mancher Bürger oder Bürgerin schlich da heimlich hin und schöpfte ein Krüglein aus diesem Wasser.

Mich hatte als 9jähriger Schulbub eine böse Augenentzündung geplagt. Herr Dr. Singer verpflasterte jeden zweiten Tag, vor Schulbeginn, mit einer dicken gelben Salbe, die er mit einer Spachtel unter die Augenlider schmierte, meine Augen. Dann

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