Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 131
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Významní muži z Horního Slavkova a jeho šlechtické rody

Hervorragende Männer aus Schlaggenwald

Schlaggenwald hat eine stattliche Reihe berühmter Männer hervorgebracht, von denen hier genannt seien:

Kaspar Bruschius, geb. 19. August 1518 zu Schlaggenwald, gest. 15. November 1557. Er schrieb eine ganze Reihe gelehrter Abhandlungen in lateinischer Sprache.

Zacharias Theobaldus, geb. zu Schlaggenwald, Rektor der hiesigen Lateinschule, Professor zu Altdorf in Bayern, schrieb die Geschichte des Hussitenkrieges. gest. 1627.

Christof Grünes (Crinesius), Humanist, Professor für orientalische Sprachen, verfaßte eine aramäische Grammatik, schrieb das erste syrische Lexikon, gest. 1629.

Elias Dollhopf, geb. Tachau, gest. zu Schlaggenwald 1773, berühmter Fresken- und Porträtmaler. Von ihm stammen die Fresken zu Waldsassen/Oberpfalz, Tepl, Pistau u. a.

Christian Leibelt, Maler, Bürger und Hausbesitzer hier.

Anton Hölperl, ausgezeichneter Porträtmaler, geb. 1820, gest. 1888, lebte lange als Kunstmaler in Prag.

Coelestin Werner, geb. 1735, letzter Abt des Klosters Plass, schenkte der St. Georgskirche die herrliche Kreuzigungsgruppe und 8 große Ölgemälde von dem berühmten Maler Brandl. Bis auf eines befinden sich dieselben gegenwärtig in der Bildergalerie zu Prag, das letzte im Museum zu Schlaggenwald.

Auch sehr viele Adelsfamilien gab es in Schlaggenwald. Die wichtigsten waren:

Ulrich von Dreyling, Hauptmann, hier, gest. 1596, Grabplatte auf der Chorstiege in der St. Georgskirche.

Hans Elbogner am Unteren Schönfeld (ein altes Rittergeschlecht), Grabstein in der Dekanalkirche

Hans Adam Fröhlich, königl. Oberamtsverwalter (Porträt von Dollhopf im Museum) Granitzer von Gränzenstein, Lehensgutbesitzer des Hasenbühlhofes auf der Hub (von Pflug von Rabenstein 1531 als Lehensgut errichtet)

Elias Günther Bergbeamter (bronzene Grabplatte im Museum, aus 1607)

Die Hässler. 1549 von Kaiser Ferdinand in den Adelsstand erhoben, waren sie fast immer als oberste Waldförster im Dienst des Kaisers, führten daher Hirschgeweihe im Wappen, als Hinweis auf ihren Namen erhielten sie ein „Häslein" in dasselbe. Leonhart Hässler ist der Stifter der architektonisch hervorragenden Gedenksäule auf der Kirchstaffel, sein Grabdenkmal ist in die Friedhofmauer gegenüber der Gedenksäule eingelassen.

Hutzelmann auf dem Wolfshofe, den sie vom Michel vom Walde erworben hatten, ein reiches Edelgeschlecht, von ihnen erwirbt Schlaggenwald 1541 den Wolfshof.

Köppl von Adlersfeld, hervorragend als Amtswalter der Stadt, Grabmal an der Außenseite der Kirche bei dem großen Kreuz.

Meyer vom Windhof, Oberamtsverwalter und Zehenter. Der Hof hieß nach dem einstigen Besitzer eigentlich des Windwebers Hof, der ihn an Gregor Egerer verkaufte.

Mulz von Waldau auf Wallhof. Die Familie war auf der Flucht vor den Hussiten aus Kuttenberg 1422 nach Schlaggenwald gekommen. Es war ein reiches Geschlecht, das Güter im In- und Ausland besaß.

Niedermann. Sie stammten aus Nürnberg, erbauten 1536 das Niedermannhaus am Marktplatze in Nürnberger Bauart, gehörten zu den Gewerken, die am Baue des Kaspar Pflugen tiefen Erbstollens mitbeteiligt waren.

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