Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 121
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Vánoční sbírka pro krajany v NDR – vyúčtování k 30. listopadu 1969

OSTSPENDE

SCHLAGGENWALD
Neidhart Marie, Neuhaus (Pegnitz) . . . . . . . . . DM 10,—
Müller Ernestine, Herbornseelbach . . . . . . . . . „ 6,—
Hahn Relli, Opladen . . . . . . . . . . . . . . „ 10,—
Schmieger Toni, Bayreuth . . . . . . . . . . . „ 3,50
Reif Franz, Korntal . . . . . . . . . . . . . . „ 10,—
Kranzablöse für Emil Bräuer
von Elsa Volk, geborene Sacher . . . . . . . . „ 10,—
Schöttner Frieda, Burgau . . . . . . . . . . . „ 2,—
Eckl Fritz, Oberau . . . . . . . . . . . . . . „ 3,—
Gottschalk Anna, Offenbach (Main) . . . . . . . . „ 1,50
Opl Franz, Mamming . . . . . . . . . . . . . „ 1,50
Gruber Käthie, Frankfurt (Main) . . . . . . . . . „ 2,—
Hofmann Berta, Walsum . . . . . . . . . . . „ 2,80
Krautzberger Resi, Eggenthal . . . . . . . . . „ 4,—
Hanika Gustav, Herdecke (Ruhr) . . . . . . . . „ 2,—
Schöberl Franz, Göttingen . . . . . . . . . . „ 2,—
Huber Anna, Königstein (Taunus) . . . . . . . . „ 6,—
Gareis Therese, Auerbach . . . . . . . . . . „ 10,—
Rogler Rosa, Fürth (Bayern) . . . . . . . . . „ 5,50
Schröck Hermann, Reichenschwand . . . . . . . „ 5,—

GFELL
Brech Maria, Hanau . . . . . . . . . . . . . „ 5,—

RABENSGRÜN
Hoffmann Aurelia, Obereglfing . . . . . . . . . „ 5,—

SCHÖNWEHR
Kraus Willibald, Walburg . . . . . . . . . . . „ 5,—
DM 111,80
Spendenausweis 120. Folge . . . . . . . . . . „ 390,76
Stand am 30. November 1969 . . . . . . . . . . DM 502,56

Wieder habe ich von unserer Ostspende einige Weihnachtspakete finanziert und durch meine treuen Helfer an bedürftige Landsleute in der Zone schicken lassen. Im nächsten Heft folgt ein ausführlicher Bericht über unsere Weihnachtsaktion 1969. Ich danke allen Landsleuten, die mit ihren Spenden diese heimatliche Weihnachtshilfe für unsere Landsleute im anderen Teil Deutschlands ermöglichen. Marterer

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Tři ohniví jezdci

Drei feurige Reiter

Eine Heimatsage von Töppeles

In der Töppeleser Mühle war eine Hochzeit im Gange. Die Brautleute fuhren nach Schlaggenwald zur Trauung. Anschließend haben sie hier fest gefeiert. Es war alles voller Lust und Leben. Aber man vergaß der Bettelleute, die an diesem Tage gekommen waren.

Als der Hochzeitszug — zu später Stunde — auf dem Heimweg war, sprengten auf einmal drei feurige Reiter daher. Die Pferde scheuten, die Brautkutsche kippte und der Bräutigam fiel heraus. Er hinkte von da an bis an sein Lebensende.

(Bei Familie Rudolf Heß, Leßnitz — Hirschhorn (Neckar), am 19. 4. 1968 aufgezeichnet. Aus Otto Zerliks Sagensammlung).

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