Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 112
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Učitelský sbor dívčí školy v Horním Slavkově 1907–1923

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konnte er seine Stelle wieder übernehmen und Lehrerin Löschner an die Volksschule zurückkehren. Die Schule hatte so wieder 5 Klassen. Die Knabenschule wurde Lazarett für verwundete und kranke Soldaten, so daß der Unterricht für Knaben in das Gebäude der Mädchenschule verlegt werden mußte. Das Schulhaus war nun von morgens bis abends spät belegt, denn der Unterricht für Knaben und Mädchen durfte ja keine Unterbrechung erfahren.

Der Handarbeitsunterricht stand ganz im Kriegsdienst. Man strickte und nähte nur für die Soldaten im Felde. Durch die Knappheit der Lebensmittel kam es zur Einführung der Lebensmittelkarten, mit deren Verteilung und vielen Nebenarbeiten die Lehrerinnen zusätzlich beschäftigt wurden. Die Verteilung der Karten erfolgte im Amtshaus neben der Knabenschule. Zur Lebensmittelnot kam der Kohlenmangel. Die Schulen konnten nicht mehr geheizt werden, frierend saßen Lehrer und Schüler in den kalten Klassen. Schließlich brach noch eine Grippeepidemie aus, die unzählige Opfer in Stadt und Land forderte. Am 4. Oktober 1918, knapp vor Kriegsende, mußten die Schulen auf unbestimmte Zeit geschlossen werden. Erst im Dezember konnte der Unterricht wieder beginnen.

Allmählich heilten die Wunden, die der Krieg geschlagen hatte, und in der Schule begann neues Leben. Für den inzwischen verstorbenen Lehrer

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