Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 111
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Přijďte v hojném počtu na krajanské setkání rodáků z Horního Slavkova (Schlaggenwald)

Kommt recht zahlreich zum Schlaggenwalder Heimattreffen

Kommt recht zahlreich

zum Schlaggenwalder Heimattreffen

am 6. und 7. August 1966 nach Nürnberg

Die alte Reichsstadt Nürnberg, die in früheren Jahrhunderten in enger Verbindung mit der Bergstadt Schlaggenwald stand, ruft euch ein herzliches Willkomm zu. Nutzt diese Gelegenheit zu einem Wiedersehen und kommt am 6. und 7. August recht zahlreich nach Nürnberg, das aus allen Richtungen mit der Bahn und dem Auto leicht erreicht werden kann.

Unser Trefflokal ist wieder die Gaststätte „Goldener Hirsch" in der Gibitzenhofstraße in Nürnberg. Vielen Landsleuten ist dieses Lokal schon vom vorjährigen Treffen her bekannt. Hier steht uns auch ein großer Saal zur Verfügung, der mehreren hundert Besuchern Platz bietet. Erscheint also in Scharen, damit der Saal voll wird. Die Autofahrer finden bei dieser Gaststätte, die sich durch eine gute und preiswerte Küche auszeichnet, genügend Parkmöglichkeiten.

Jene Besucher, die mit dem Zug kommen, erreichen das Trefflokal vom Nürnberger Hauptbahnhof aus mit der Straßenbahnlinie 9, indem sie bis zur vorletzten Haltestelle „Nopitzstraße" fahren. Gleich in der Nähe befindet sich die Gaststätte „Goldener Hirsch".

Auch diesmal haben wir kein besonderes Programm. Das ganze Treffen, das am Samstag nachmittag beginnt und am Sonntag seinen Höhepunkt erreicht, dient dem Wiedersehen und der Unterhaltung der Landsleute. Wie schön ist es doch, wenn man nach jahrelanger Trennung mit alten Bekannten sprechen und liebe Erinnerungen austauschen kann. Besonders freuen wollte ich mich, wenn neben den Schlaggenwaldern auch unsere Landsleute aus den mit Schlaggenwald verbundenen Nachbarorten — von Gfell bis Ziegelhütten — recht zahlreich vertreten wären, um so ihre Zusammengehörigkeit mit uns zu bekunden.

In diesem Zusammenhang ergeht eine besondere Einladung an die männlichen und weiblichen Angehörigen des Geburtsjahrganges 1906, also jener Landsleute, die 1966 das 60. Lebensjahr erreichen. Dazu gehört auch der Herausgeber des HB. Die Erreichung des 6. Jahrzehntes unseres Lebens soll alle „Sechser" bei diesem Treffen zu einem geselligen Beisammensein vereinen.

An die übrigen Landsleute richte ich die herzliche Bitte, versäumt dieses Treffen nicht, um mit Bekannten und Freunden aus der Heimat einige frohe Stunden erleben zu können. Auch die Spätaussiedler sollten nicht fehlen, damit sie wieder die wohltuende Kraft der alten Heimatgemeinschaft zu spüren bekommen. Meine Einladung schließe ich mit dem Willkommgruß: Auf ein frohes Wiedersehen in Nürnberg!

Marterer

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