Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 111
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Hudební vyslanec Chebska

Musikalischer Botschafter des Egerlandes

Ernst Mosch und seine Egerländer Musikanten haben vom 2. bis 24. Mai dieses Jahres eine Gastspielreise nach den USA unternommen, die sehr erfolgreich verlaufen ist. Ihre Konzerte in Chicago, Milwaukee, Cincinnati, St. Louis, Detroit und in der weltberühmten Carnegie Hall in New York fanden begeisterten Beifall. Die großen Zeitungen und Rundfunksender berichteten nicht nur über die Moschkapelle, sondern auch über die geographische Lage des Egerlandes und das Leben der Egerländer.

Damit wurden Millionen und aber Millionen Amerikaner mit dem Egerland und dem Schicksal seiner Menschen vertraut gemacht. Wenn man noch bedenkt, daß die Egerländer Musikanten, die in der heimatlichen Tracht auftraten, mit ihren musikalischen Darbietungen die Sympathien der Amerikaner gewinnen konnten, dann kommt dies dem ganzen Egerländer Volksstamm zugute. Mit Recht wird Ernst Mosch als der „musikalische Botschafter des Egerlandes" bezeichnet. Denn die Aufklärungs- und Werbearbeit, die er mit seinen Musikanten für das Egerland und die Egerländer „spielend" geleistet hat und noch leistet, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Die Mosch-Kapelle war im April dieses Jahres bereits auf einer Gastspielreise in Frankreich und der Schweiz. Zu erwähnen wäre noch, daß in diesem Jahr die Egerländer Musikanten unter Ernst Mosch das zehnjährige Bestehen feiern können und die Verleihung der 4. Goldenen Schallplatte für 5 Millionen verkaufter Schallplatten bevorsteht. Ein Erfolg, der einmalig ist und der zugleich die große Beliebtheit der Egerländer Blasmusik auf der ganzen Erdkugel beweist.

Marterer

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Nový, netradiční atlas světa

Ein neuartiger Weltatlas

An guten Atlanten herkömmlicher Art herrscht kein Mangel. Doch „Der große Reader's Digest Weltatlas" stellt etwas Neuartiges auf diesem Gebiet dar, da er uns die Erde fast plastisch greifbar nahebringt.

Der erste Teil zeigt in völlig neuartigen Reliefkarten das Antlitz der Erde, die Gebirge, Täler, Ebenen und Wüsten. In ihrer Farbgebung versuchen diese Karten das physikalische Bild mit dem Vegetationsbild zu vereinen, so daß das Ergebnis etwa dem Bild entspricht, das ein Astronaut auf seinem Raumflug von der Erde gewinnt. Zum Vergleich dienen im Bilderteil einige tatsächliche Luftaufnahmen von Major Glenn.

Der zweite Teil enthält Landkarten von allen Teilen und Ländern der Welt in sauberer Ausführung. Große und kleine Städte, Flüsse und Bahnlinien sind durch die klare, lesbare Schrift auf lichten Farben leicht aufzufinden. Anerkennend sei hervorgehoben, daß die Karten von Deutschland die Grenzen von 1937 zeigen und die derzeit unter fremder Verwaltung stehenden Ostgebiete sowie die Sowjetzone als solche gekennzeichnet sind. Auf der Karte der Tschechoslowakei finden wir bei den Orten im Sudetengebiet die deutschen Namen, darunter dann die tschechische Bezeichnung.

Im dritten Teil werden wir an Hand von Spezialkarten und erstklassigen Farbfotos mit dem Weltraum, den Himmelserscheinungen, der Geologie, der Tier- und Pflanzenwelt, der Entwicklung der menschlichen Kultur und vielem anderen vertraut gemacht. — Alles in allem ist es ein Atlas, nach dem man gern greift, da er uns die letzten Erkenntnisse anschaulich vor Augen führt.

Marterer

Der große Reader's Digest Weltatlas. 218 Seiten mit 100 Seiten Karten, 46 Seiten Spezialkarten, 24 Seiten Farbfotos, 46 Seiten Register. Format 39 × 27 cm, Einband Balacron/Leder 59,— DM. (Anzahlung 17,— DM, drei Raten zu je 15,— DM). Verlag Das Beste GmbH., Stuttgart.

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