Ergebnis der Dichterspende (Nachtrag)
(Nachtrag)
SCHLAGGENWALD
Müller Ernestine, Herbornseelbach . . . . . DM 10,—
Rauscher Anton, Ettlingen . . . . . . . . . " 2,80
Kromp Hans, Sprendlingen . . . . . . . . . " 2,—
Kunstmann Hermine, Bad Neustadt (Saale) . " 2,—
Henze Mizzi, Bernhausen . . . . . . . . . " 3,—
Rebert Hugo, Heilbronn (Neckar) . . . . . " 5,—
Pfarrer Pinzka Anton, Konradsreuth . . . . " 20,—
Kuhn Maria, Marbach (Neckar) . . . . . . . " 6,70
Hörl Josefine, Jengen . . . . . . . . . . . " 2,20
Bartl Berta, Kleinbardorf . . . . . . . . . " 4,—
Dipl.-Ing. Schindler Alfred, Rosenheim . . . " 10,—
GFELL
Palm Heinrich, Wappersdorf . . . . . . . . " 3,—
Brech Maria, Hanau . . . . . . . . . . . . " 4,—
RABENSGRÜN
Ungenannt . . . . . . . . . . . . . . . . " 3,—
DM 77,70
Aufwertung vom HB-Herausgeber . . . . . " 2,30
DM 80,—
Ausweis 110. Folge . . . . . . . . . . . . " 335,—
Gesamtergebnis DM 415,—
Für die Dichterspende sind seit dem Erscheinen der 110. Folge noch die oben genannten Spenden in Höhe von 80 DM eingegangen, für die ich und Heimatfreund Schloßbauer recht herzlich danken. Diesen Betrag habe ich anfangs Juli unserem Heimatpoeten überwiesen. Mit dem heutigen Ausweis schließe ich die Dichterspende ab und danke nochmals allen Landsleuten, die zu dem schönen Gesamtergebnis von 415,— DM beigetragen haben.
Unsterblicher Hockewanzel
Das sudetendeutsche Volksbuch vom Hockewanzel ist nun fast hundert Jahre alt; die lustigen Episoden um diesen originellen nordböhmischen Volkspriester dürften aber wohl schon zu den Lebzeiten des Politzer Erzdechanten Wenzel Hocke von Mund zu Mund gegangen sein. Die neugefaßte und erstmals erschienene Sammlung dieser Schelmenstücke, ergänzt durch ein getreues Lebensbild jener urwüchsigen Volksgestalt und aufgezeichnet von seinem Landsmann, dem aus Sandau bei Böhmisch Leipa gebürtigen Maler-Dichter Willy Lang, kommt nun nach wenigen Jahren schon in der 7. Auflage (25. Tausend) heraus, ein Zeichen dafür, daß der Hockewanzel auch heute noch nichts an Beliebtheit und Volkstümlichkeit verloren hat. In lebendiger Schilderung bringt uns Willy Lang, Autor der zarten Liebesgeschichte „Frühling im Elbtal", den urwüchsigen, schalkhaften Volkspriester nahe, ohne die geistliche Würde des zugleich hervorragenden Gottesmannes zu verletzen. Der sudetendeutsche Graphiker Ernst Scholz hat dieses Bändchen mit vielen köstlichen Zeichnungen ausgestattet. Der „Hockewanzel" wird noch vielen Landsleuten frohe Stunden bereiten.
Willy Lang, Hockewanzel. Lebensbild und Anekdoten. 7. Auflage, 128 Seiten, illustriert, bunter Glanzeinband 5,80 DM. Aufstieg-Verlag, München. Zu beziehen vom Verlag des „Schlaggenwalder Heimatbriefes", 852 Erlangen, Paulistraße 12.
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