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obr] Reichsdeutsche Turner im Festzug beim 1. Bundes-Turnfest 1924 in Karlsbad (der Festzug bewegt sich gerade beim Mühlbrunnen vorbei).
nach Karlsbad-Meierhöfen eingeleitet, an dem 2646 Läufer beteiligt waren. Diese 280 Kilometer lange Strecke wurde in 10 Stunden 17 Minuten bezwungen.
An den Wettkämpfen wiederum nahmen 700 Turner und Turnerinnen teil. Die recht erfreulichen Ergebnisse waren ein Beweis dafür, wie intensiv die turnerische Ausbildung in den einzelnen Vereinen betrieben wurde. Das galt vor allem für den Arbeiter-Turnverein Schlaggenwald, der bei den Wettkämpfen sehr gut abschneiden konnte. Folgende Turner errangen Preise: Reif Georg, Albert Oswald, Hofmann Franz, dann die Jugendturner Gamisch Franz, Rößler Hans, Lugner Franz und Schiener Franz.
Noch heute kann der sittliche Wert der damaligen turnerischen Erziehung der sudetendeutschen Arbeiterjugend nicht hoch genug eingeschätzt werden. Zu erwähnen wäre ferner, daß mehr als 500 Schlaggenwalder das damalige Bundes-Turnfest in Karlsbad besucht haben, bei dem es trotz der Zehntausenden von Besuchern zu keinerlei Zwischenfällen kam. Auch bei den späteren Bundes-Turnfesten, so 1930 in Aussig und 1936 in Komotau, war der Schlaggenwalder Verein gut vertreten.
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