Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 110
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Zdražení Heimatbriefu od čísla 110

Ab Folge 110 kostet der Schlaggenwalder Heimatbrief 1,40 DM je Heft. Beachtet den neuen Preis bei euren Einzahlungen.

Es fällt mir schwer, den Beziehern unseres Heimatblattes diese Preiserhöhung mitteilen zu müssen, die sich leider nicht mehr länger vermeiden läßt. Die Lohn- und Preislawine der letzten Zeit hat auch unser Heimatblatt in Mitleidenschaft gezogen. Die Druckerei mußte notgedrungen ihre Preise anheben, das Schreibmaterial wurde teurer und die Postgebühren haben einen gewaltigen Ruck nach oben getan.

Ich bitte daher alle Bezieher um Verständnis, wenn ich den Heftpreis ab Folge 110 mit 1,40 DM festsetzen mußte. Ich hoffe, daß wegen dieser geringen Preiserhöhung kein Bezieher den Schlaggenwalder Heimatbrief abbestellen wird. Denn ein starker Rückgang der Abnehmerzahl würde die Existenz unseres Heimatblattes gefährden. Und das will doch keiner, dem unser HB eine Herzenssache ist. Für eure Treue und euer Verständnis dankt schon heute recht herzlich

Euer Rudi Marterer

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Co se turistům v ČSSR neukazuje – téměř 500 sudetoněmeckých obcí vymazáno z mapy

Was den Touristen in der CSSR nicht gezeigt wird

Fast 500 ehemalige sudetendeutsche Orte ausradiert

Die in den letzten Jahren von den Verbänden der sudetendeutschen Vertriebenen in Österreich und der Bundesrepublik immer wieder aufgestellte These, daß die Tschechoslowakei große Teile der einstmals von ihnen besiedelten Gebiete verkommen lasse, daß ganze Landstriche verödeten, verlassene Dörfer allmählich verfielen und geräumt würden, bis 1945 fruchtbares Ackerland nicht mehr bestellt würde, war von tschechischer Seite stets als die übliche „Revanchistenhetze" abgetan worden. Jetzt sind es amtliche Prager Stellen selbst, die einen Vorgang bestätigen, der in Mitteleuropa einmalig sein dürfte.

Die Zentrale Verkehrsverwaltung in Prag veröffentlichte ein Verzeichnis aller Gemeinden und Gemeindeteile in der Tschechoslowakei. In einem Anhang werden 459 Orte angeführt, die seit 1945 buchstäblich von der Landkarte verschwunden sind. Es handelt sich dabei überwiegend um ehemalige deutsche Orte. Kenner sind der Ansicht, daß mindestens 50 weitere verschwundene Dörfer in der amtlichen Bekanntmachung nicht enthalten sind.

Die Gründe für den Verfall sind örtlich verschieden. Manche Ortschaften zum Beispiel im böhmischen Braunkohlengebiet mußten neuen Tagebauen weichen, andere wieder modernen Industriekomplexen, wieder andere fielen der militärischen Planung zum Opfer, wurden gesprengt, um Platz für Raketenstellungen und Flugplätze zu schaffen, dienen auf Truppenübungsplätzen als Artillerie- und Granatwerferziele. Aber das betrifft nur

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