Schlaggenwälder Heimatbrief — Folge 94
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Vítěz soutěže o nejlepšího mladého německého řemeslníka

Sieger beim Leistungswettbewerb der deutschen Handwerkerjugend

Die biederen Drechslers-Eheleute Franz und Augusta Müller aus Schlaggenwald, Schönfelder Straße 550 (Hub), an die sich wohl die meisten Landsleute aus unserem Heimatort noch erinnern werden, konnten mit ihrem Enkelsohn Reinhard Müller eine große Freude erleben. Reinhard wurde 1945 in Schlaggenwald geboren und kam mit den Großeltern durch die Vertreibung nach Dingolfing in Niederbayern, wo er auch die Schule besuchte. Nach der Schulentlassung 1959 erlernte Reinhard das Kunst- und Bauschlosser-Handwerk. Er zeigte sich als begabter, fleißiger Lehrling und errang schon bald die Wertschätzung seines Meisters. Bei der Gesellenprüfung 1962 war Reinhard Müller der Beste, so daß er zum Kammerentscheid zugelassen wurde. Auf dem Bild sehen wir ihn an der Drehbank.

Auf Grund seines Gesellenstückes, einer kunstvollen Grableuchte, die als hervorragende handwerkliche Leistung allseits Aufsehen erregte, ging er als Kammersieger im Leistungswettbewerb der deutschen Handwerkerjugend hervor und vertritt nun Niederbayern beim Landesentscheid. Wir gratulieren Reinhard Müller zu diesem schönen Erfolg und freuen uns mit den Großeltern über ihren tüchtigen Enkelsohn, dessen Wiege in Schlaggenwald stand. Für Reinhard Müller sind die Weichen in die Zukunft richtig gestellt. Denn neben seinem guten handwerklichen Können hat er sich in der Berufsschule auch die entsprechenden theoretischen Kenntnisse und eine solide Allgemeinbildung angeeignet. Ein besonderes Lob verdient Reinhard dadurch, daß er ein ihm zusagendes Handwerk erlernt hat und durch sein Können mithilft, daß die deutsche Wertarbeit erhalten bleibt. Marterer

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