Was die Bezeichnung „Schalanda" bedeutet
Auf meine Frage nach der Bedeutung der Bezeichnung „Schalanda" in der Folge 92, Seite 6, habe ich inzwischen einige Zuschriften erhalten, aus denen übereinstimmend hervorgeht, daß es früher in der Brauerei einen Raum gab, in dem die Brauburschen ihr Freibier tranken und ihre Mahlzeiten einnahmen. Dieser Aufenthaltsraum wurde als „Schalanda" bezeichnet. Der Name „Schalanda" ging dann später auf das Gasthaus über, das zur Brauerei gehörte. Im Französischen heißt „chalanda" Kunde, Käufer, Abnehmer. Da der Einfluß der französischen Sprache in früheren Jahrhunderten im deutschen Sprachraum sehr groß war, ist in Anlehnung an das französische „chalanda" das in der Brauerei gebrauchte Wort „Schalanda" entstanden, wobei sich die Bedeutung etwas gewandelt hat.
Es war heller Wahnsinn. „Kein Historiker wird den Verlauf der Sudetenkrise bis 1938 richtig werten können, wenn er nicht von der Erkenntnis ausgeht, daß es heller Wahnsinn war, 3,3 Millionen Angehörigen des deutsch-österreichischen Staatsvolkes das Los einer geduldeten Minderheit zu bereiten. Noch dazu in einem unechten Nationalstaat, der für ihr hochentwickeltes industrielles Können keine Verwendung hatte." Das erklärte Wenzel Jaksch am 7. Juli 1963 in München bei einer Feierstunde zum 100jährigen Bestehen der sudetendeutschen Sozialdemokratie.
Tschechen wollen auch ausgesiedelt werden. Die schlechte Versorgungslage auf dem Nahrungsmittelsektor in der kommunistischen Tschechei veranlaßt seit jüngster Zeit auch tschechische Familien, Antrag auf Aussiedlung nach der Bundesrepublik zu stellen. War nach 1945 ein tschechischer Eltern- und Großelternteil für den Verbleib in der Heimat den Sudetendeutschen u. U. wichtig, so verhält sich dies heute — für die tschechischen Familien — genau umgekehrt. Viele Tschechen forschen nach deutschen Verwandten in der Bundesrepublik und meinen, daß sie mit deren Hilfe eine Aussiedlung betreiben können.
D' Strümpf
S' Pepperl tout recht grouß u gscheit,
u sogt zan Hons vull Wichtigkeit:
Ma Vota, der rasiert sich fei,
u schaut gou niat in Spögl ei.
Jo ma Mutta, protzt da Hons, ma Löiwa,
döi koa äiascht wos,
döi schneid' sich d'Zäihaniagl o
u zöigt dabei köin Strumpf niat o.
Es gröißt enk alla enka Völkl Anna
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